Enduro ÖM! NastyNils kommt unter die Räder

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Bei diesem Lauf zur Enduro ÖM berichten wir von 2 Stellen aus. Ganz vorne mit im Feld dabei der schnelle Edi Ederer und am anderen Ende des Feldes wühlte ich mich selbst durch Staub und Wald.
Edi Ederer berichtet von der Front:  
   
Am Wochenende traf sich die Österreichische Enduro Elite zum 2. Lauf der heurigen Meisterschaft in Györ (Raba Ring). Wobei bereits das auffinden dieses Ringes für manche schon die erste Sonderprüfung darstellte. Aber alles der schön der Reihe nach. Der Raba-Ring war ja schon mehrmals Austragungsort div. Offroadveranstaltungen, die ÖM war das erste mal zu Gast. Der Veranstalter steckte 2 Sonderprüfungen direkt am Ringgelände aus, die restliche Strecke über ca. 50km war nicht gerade das gelbe vom übergebliebenen Osterei, fast ausschliesslich Feldweg glühen, mit der dementsprechenden Staubfahne. Die Profiklasse hatte 4, die Hobbyklasse 3 Runden zu fahren. Wirklich schlecht war die Einteilung der Zeiten bei den Zeitkontrollen. Beim üblichen Servicepunkt im Fahrerlager war die Zeit für die meisten zu knapp zum tanken so blieben viele Teilnehmer ohne Sprit auf der Strecke liegen. Die grösste Überraschung aber war als Nasty Nils und Bravo Maxa erhobenen Hauptes am Start erschienen. Die Endurotraining's hatten Erfolg und weckten den Renninstinkt vom Nils für das schwere Gelände. Obwohl auch ihm kurz mal der Sprit für seine Ýam'sn ausging kämpfte er sich durch den Tag. Beim auslaufen am Abend traf ich noch kurz Bravo Maxa der aufgebahrt in seinem Bus lag um zu entspannen, doch da war Nils bereits wieder auf dem Heimweg.
   
Überraschung gabs dann am Abend bei den Ergebnissen, in der 4 Takt Klasse. Walzer Berni der seit 2 1/2 Jahre ungeschlagen war wurde Opfer des Kiesbettes und zulegte mit dem 5.Gang Vollgas seine KTM, so war der Weg frei für Schrank Paul der seinen ersten Sieg in der ÖM an diesem Wochenende feiern konnte, Walzer schaffte noch den 2. Platz, gefolgt von Schopohl Günther. Bei den 2 Taktern gewann Fink Jürgen mit grossem Vorsprung auf Tischhart Markus (der sich übrigens den Finger brach, fuhr am ersten Tag weiter, gab am 2 Tag mit einer mittlerweilen auf Knacker-Grösse angeschwollenem Finger auf) und Stocker Daniel. Bei der Hobbyklasse 4 Takt gewann Gamler Manfred vor Neumeyer Wolfgang und Pahr Jürgen, bei den 2 Takter gewann Hutter Georg vor Schwarz Jochen und Schipper Chris, Lisi Mucha wurde abermals sensationell 4.!


 

 
Gegen 5h Früh gabs dann das böse erwachen, strömender Regen! Jeder der schon mal auf Ungarischen Boden bei Platzregen gefahren ist weis wie schmierig so ein Lehmboden sein kann, da bietet der nasse Beckenrand im Freibad dagegen mördermässigen Grip. So kam es wie es kommen musste und bereits wenige Meter nach dem Start, holte uns das blanke Chaos ein. Und schon nach 10 min bei der ersten Zeitkontrolle blieb kaum jemand ohne Strafzeit. So wurde diese erste Etappe nachträglich anoliert. Der 2 Renntag war also kein Spaziergang, zwar gab es ausreichend Zeit, doch hatten alle Fahrer und Innen des öfteren Schrecksekunden wenn einem mit 120 Sachen im Wald des Heck abwechselnd mal links mal rechts überholt. Die Sonderprüfungen wurden radikal gekürzt da sonst kaum jemand die Schrägfahrten hoch gekommen wäre. Bei den 4 Taktern gewann am 2 Tag Walzer in gewohnter Manier vor Schrank Paul und Lechner Joe, bei den 2 Taktern abermals Fink vor Leidl Chris ( Chris verfuhr sich am ersten Tag und kassierte reichlich Strafminuten). Stocker Daniel ging am 2 Tag nicht mehr an den Start, er wird sich Aufgrund seiner Rückenprobleme von der ÖM nach vielen Jahren und Vice Meistertiteln zurückziehen.
 
In der 4 Takt Hobbyklasse siegte Permadinger Herbert vor Gamler Manfred und Neumeyer Wolfgang, bei den 2 Taktern gewann Schipper Chris vor Hutter Georg Lindner Petra und Much Lisi!!!!!!!!! So meine Herrn jetzt wird aber schön langsam peinlich! Ich selber fuhr am ersten Tag meinen üblichen Sicherheits Koarl herunter und belegte in der 2 Takt Profiklasse den 6. Rang, am zweiten Tag voller Angriff und dabei baute ich meine KTM gleich in den ersten Hang nach dem Start im Crosstest ein, bis ich alle Teile wieder beisammen hatte war Hopfen und Malz verloren. Ging sich aber dann doch wieder ein 6. Rang aus. Das war`s wieder für dieses mal, ein Endurowochenende voller Gegensätze, Highspeed Etappen bei Staub und Schlamm. ride frequentliy-edi ederer
   

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2 Takt Profi 1.Tag
1 Fink Jürgen  Team Aschacher KTM 250 EXC
2 Tischhart Markus Team Motec KTM 250 EXC
3 Stocker Daniel  Stocker Racing KTM 250 EXC
4 Schalko Manuel RS Schalko KTM 250 EXC
5 Bachler Peter Racing Team Knopper KTM 250 EXC
4 Takt Profi 1.Tag
1 Schrank Paul  2 Rad Süd KTM 525 EXC
2 Walzer Bernhard Team Schipper KTM 450 EXC
3 Schopohl Günther Racing Team Knopper KTM 450 EXC
4 Fälbl Thomas RS Schalko KTM 450 EXC
5 Wippl Christian 2Rad Reitbauer KTM 450 EXC
2 Takt Hobby 1. Tag
1 Hutter Georg 2Rad Reitbauer KTM 250 EXC
2 Schwarz Jochen  2 Rad Lenz KTM 250 EXC
3 Schipper Christian  Team Schipper KTM 250 EXC
4 Mucha Elisabeth Team Aschacher KTM 200 EXC
5 Ornik Wolfgang 2 Rad Lenz KTM 250 EXC
4 Takt Hobby 1. Tag
1 Gamler Manfred  Team Baumschlager KTM 450 EXC
2 Neumeyer Wolfgang    KTM 450 EXC
3 Pahr Jürgen MSC Kirchschlag KTM 450 EXC
4 Schellnegger Christian 2 Rad Reitbauer KTM 450 EXC
5 Wolfgruber Siegfried  Team Baumschlager KTM 520 EXC
Oldboy  1. Tag
1 Permadinger Johann MSC Mattighofen KTM 400 EXC
2 Neuner Gottfried Team Aschacher KTM 250 EXC
3 Wallner Christian   KTM 520 EXC
4 Trummler Ferdinand HSV Wals KTM 250 EXC
5 Schemann Johann   KTM 400 EXC
2.Takt Profi  2.Tag
1 Fink Jürgen  Bikeshop Aschacher KTM 250 EXC
2 Leidl Chris MSC Mattighofen KTM 250 EXC
3 Schalko Manuel RS Schalko KTM 250 EXC
4 Bachler Peter Racing Team Knopper KTM 250 EXC
5 Rieger Roland HSV Wals KTM 250 EXC
4 Takt Profi 2. Tag
1 Walzer Bernhard Schipper KTM 450 EXC
2 Schrank Paul  2 Rad Süd KTM 525 EXC
3 Lechner Joe MSC M./Auner Helten Yamaha 450
4 Schopohl Günther Racing Team Knopper KTM 450 EXC
5 Brandauer Erich BLM Leitner  GasGas 450
2 Takt Hobby 2. Tag
1 Schipper Christian  Team Schipper KTM 250 EXC
2 Hutter Georg 2Rad Reitbauer KTM 250 EXC
3 Lindner Petra BLM Leitner  Gas Gas 250
4 Mucha Elisabeth Team Aschacher KTM 200 EXC
5 Haberknapp Josef Schipper KTM 300 EXC
4 Takt Hobby 2. Tag
1 Permadinger Johann HSV Wals KTM 525 EXC
2 Gamler Manfred  Baumschlager KTM 450 EXC
3 Neumeyer Wolfgang    KTM 450 EXC
4 Pahr Jürgen MSC Kirchschlag KTM 450 EXC
5 Obermoser Josef MSC Mattighofen KTM 450 EXC
Oldboy  2.Tag
1 Neuner Gottfried Team Aschacher KTM 250 EXC
2 Neumeister Christian Team Lietz Yamaha 250F
3 Wuritsch Hans   KTM 450 EXC
4 Angeler Reinhard MSC Kirchschlag KTM 525 EXC
5 Knapp Anton Racing Team Knopper KTM 520 EXC

 

NastyNils berichtet vom hinteren Ende der Front:  
   
Der grosse Nesut hat mir immer wieder erzählt wie leiwand die Läufe zur Enduro ÖM sind. Mächtige Strecken die man sonst nie im Leben legal befahren darf, leiwande Stimmung im Fahrerlager und die Garantie nach den 2 Tagen ganz am Ende zu sein weckten meine Neugier. Also musste ich diesmal auch mit dabei sein. Für die vollkommenen Enduro-Rookies unter euch hier in groben Zügen die Details zu so einem Enduro-Rennen.
  • Ein Rennen besteht aus mehreren Runden. Diesmal waren es für die Leute in der Hobbyklassen 3 Runden
  • Jede Runde besteht aus mehreren Etappen. Für jede Etappe gibt es eine vorgegebene Zeit, in der diese Etappe zu schaffen ist. Schafft man die Etappe nicht in der vorgegebenen Zeit, kassiert man entsprechend Stafminuten. Fährt man irrtümlich zu früh durch die Zeitkontrolle bekommt man ebenfalls entsprechende Strafminuten.
  • Die guten Fahrer fahren die Etappen normalerweise immer ohne Strafminuten durch. Bei den Sonderprüfungen jedoch (bei diesen Rennen waren es 2 pro Runde) geht es jedoch ans eingemachte. Bei den Sonderprüfungsteilen wird die Zeit genau gestoppt und dort drücken die Profis dann richtig an. Die Zeiten werden dann zu den Strafminuten addiert und ergeben dann die Gesamtzeit welche für die Wertung massgeblich ist.
   
Meine Strategie für das erste Rennen war klar: DURCHKOMMEN und nicht letzter werden. Das müsste doch zu schaffen sein. Ist zwar mein erstes Enduro Rennen aber wenn der grosse Nesut das zsambringt muss ich das mit meiner jugendlichen Fitness doch auch hinbringen. Der fleissige Putzer Bravomaxa ist auch mit am Start und so ist sichergestellt, dass die Strecke sich in Bestzustand befindet. Im Fahrerlager ist fast alles Orange. KTM hat hier so ca. 70-80% "Marktanteil" in der Enduro ÖM. Ich greife mit meiner Yamaha WR 426 an, der Nesut klarerweise mit Suzuki DRZ 400. Vor dem Start lockere ich noch die Schrauben für Kupplungshebel- und Bremshebelbefestigung ein wenig. Ein guter Tipp aus der Praxis, damit der Hebel nicht bricht sondern sich nur am Hebel verschiebt. Ich mit meinen Schrauberkünsten hab die Schrauben natürlich viel zu locker gelassen und schon 8 Minuten nach dem Start ging mir der Bremshebel runter. Das wäre eine mächtige Niederlage beim Fahrerlager-Tratsch im Anschluss gewesen. Technischer Ausfall nach 8 Minuten ist ein extrem unwürdiges Ende. Deshalb hab an meinem Motorrad sämtliche Isolierbandl-Reste heruntergekratzt und damit den Hebel fixiert. Extrem lausige Vorstellung war das.
   
Danach ging es aber recht flott voran. Die lange Etappe hatte ich ganz gut im Griff und konnte sogar den mächtigen Steilhang überwinden. Ich hatte ja keine Ahnung wie weit der Steilhang in den Wald hinaufgeht. Ich bin einfach um die Ecke gebogen und hab dann Gasgriff aufgedreht. Der Steilhang schien nie zu enden und irgendwie hab ich es bis nach oben geschafft. Als ich mich umgedreht hab, konnte ich es kaum glauben dass ich hier raufgekommen bin. Doch das nächste Hindernis war sehr tückisch. Eine 3-4 Meter tiefe "Löwengrube" stellte für mich ein unüberwindbares Hindernis dar. Sie war voll mit "Treibsand" und ohne den nötigen Schwung war da nix für mich zu machen. Ich hab dort gezerrt, geflucht, geschwitzt und mich selbst für die Teilnahme am Rennen verflucht. Grausame Qualen waren das mitten im staubigen Wald bei mindestens 50°C unter meinem Helm. Äusserst selektiv waren dann auch noch die Steilhänge mit tiefen Sand die schräg zu fahren waren. Das war eine irre Schinderei. Rutscht das Hinterrad hier mal den Hang hinab ist die Sache schon vorbei.  
   
Irgendwann hab ich dann die erste Runde absolviert und komme nach ca. einer Stunde zurück ins Fahrerlager. Jetzt sollte ich eigentlich den Tank befüllen, doch der Blick auf die Uhr änderte meine Strategie. Ich dachte mir ich hole mir erst den Zeitstempel von vorne und mach dann eine Kehrtwendung zurück ins Fahrerlager um mir Sprit zu holen. DENKSTE. Der Typ bei der Zeitnahme hat mir die Kehrtwendung natürlich verwehrt. Also blieb mir nix anderes übrig als mit der Gewissheit auf halber Strecke liegen zu bleiben die 2. Runde anzutreten. Im Kopf geisterte schon der mächtige Steilhang herum, der mich im Wald erwartet. Ich hab die ganze Etappe lang schon die Hosen voll gehabt und bin dann mit schrecklicher Furcht den Steilhang raufgefahren. Natürlich hat mich ca. 5 Meter vor dem Ende des Schreckenshügels der Mut verlassen und ich bin hinten abgestiegen. Ich war einfach fix und fertig. Ein paar Helfer sind dann zu mir herunter und haben versucht mich auf das Motorrad zu bewegen. Vergebens! Ich war einfach K.O. und hab gewimmert wie ein verstossener junger Hund. Die Typen haben sich mächtig abgehaut und haben das Motorrad in Stellung gebracht. Aufgestellt, Vorderrad in Richtung Tal und beide Bremsen gezogen. Der eine Typ hat mich dann noch auf das Motorrad gezerrt und ich bin dann mit dem mächtigen Abgrund vor mir total erschöpft am Hobel gesessen. Ich spürte nur noch einen Klopfer auf meine Schulter und bemerkte das die Typen ihre Hände von der Bremse nahmen und auf die Seite sprangen. Dann ging es sehr flott nach unten. Ich denke meine Mami hat mich bis nach hause schreien gehört. Unten angekommen hab ich mich erst mal hingelegt. Dabei entdeckte ich einen KTM Piloten der gerade bei seien Kumpels um Sprit schnorrte. Ihm ist der Saft ausgegangen. "Oje Oje. Das steht mir ja auch noch bevor", dachte ich mir. Nach 5 Minuten Rast hab ich dann das letzte Rest meiner Energie zusammengefasst und den Gasgriff voll umgelegt. Hab einfach nur nach vorne geschaut und irgendwie hab ich es dann wieder bis nach oben geschafft. War ganz herrlich.  
   
Kurz vor der Sonderprüfung war es dann soweit. Stotter-Stotter. Kurze Aussetzer. Das Ende vom Sprit zeichnete sich ab. Doch in dieser Minute hab ich mein gesamtes Glücks-Budget für das laufende Jahr aufgebraucht. Mit dem letzten Lackerl Sprit bin ich gerade noch zu der Zeitnahme gekommen. Dort treffe ich den Edi Ederer der mir 2 Liter Sprit von einem Kumpel (hab leider den Namen vergessen. DANKE!!!) organisiert hat. Der Tag ist gerettet. Total erledigt und mit Unsummen an Strafminuten ausgestattet geht die 2 Runde zu Ende. Diesmal fahre ich jedoch sofort ins Fahrerlager und mach beide Tanks randvoll (NastyNils und Yamaha). Auf geht es also zur 3 und letzten Runde.  
   
Meine Kräfte waren wirklich schon total am Ende als mein Gehirn die nächste Hiobsbotschaft vernahm. Nun hat sich auch der Kupplungshebel gelöst und diesmal gab es aber kein Isolierband mehr an meinem geschundenen Eisen. Ich hab also kleinlaut und zermürbt die vorzeitige Heimreise in das Fahrerlager antreten müssen. Eine extrem lausige Performance. Mir ist an dem Tag wirklich alles schiefgegangen was nur schiefgehen kann. Macht aber nix. War trotzdem ganz leiwand und ich werde sicher wieder mitfahren. Endurofahren auf sehr weitläufigem Gebiet, durch Wälder, Bachbetten, Ortschaften, Weingärten usw. VOLLKOMMEN LEGAL, auf beschilderter Strecke mit Streckenposten, Rettungsauto und so ca. 400 anderen Enduristen. Schwer in Ordnung.  
   
Hier die Termine der nächsten Rennen:
  • 24/25 Mai Enduro ÖM Szödliget H
  • 28/29 Juni Enduro ÖM Cered H
  • 15/16 August Bachner Cup Racing Pramlehen A
  • 13/14 September Enduro ÖM Lenti H
  • 28.Sptember Enduro ÖM Suhl D
  • 11 / 12 Oktober Enduro ÖM Bruckneudorf A

Link zu den anderen Enduro Berichten auf 1000PS.at

 
NastyNils Tipps für Enduro-Race Neulinge aus der "Praxis"
  • Beim ersten Rennen mit ein paar erfahrenen Jungs oder Mädels erscheinen. Ganz auf sich alleine gestellt ist man zu Beginn mit den ganzen OSK-Formalitäten sicherlich überfordert. Die Enduro-Partie ist aber sehr hilfsbereit und man findet sehr schnell Anschluss.
  • Auf alle Fälle vor dem Rennen mit Leuten sprechen welche die Strecke kennen. Wo sind kritische Stellen? Wann und wo soll ich nachdanken?
  • Kleines Bordwerkzeug-Set nicht vergessen. Man ist doch 4 Stunden im harten Gelände unterwegs und da kann doch einiges passieren. Ein festes Isolierband, sowie ein paar Kabelbinder schaden auch nicht.
  • Beim ersten Rennen nicht zu ehrgeizig an die Sache rangehen. Das Rennen ist seeeeeehr lange und wenn man am Anfang sein Pulver verschiesst wäre es sehr schade darum. Ein flottes Tempo das man auf Dauer aushält sollte gewählt werden.
  • Das Motorrad sollte vor dem Rennen in einem guten Zustand sein. Ranzige Reifen oder schlechte Bremsen sind der Untergang.
Ich werde heuer auf alle Fälle noch ein paar Enduro-Races fahren. Beim nächsten Mal komme ich sicher durch und evtl. kann ich irgendwann den grossen Nesut mit seiner Suzi biegen.

An alle Leute die selber mitgefahren sind! Wie hat es euch gefallen? Was habt ihr so alles erlebt?

 

Bericht vom 28.04.2003 | 7.819 Aufrufe

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