Harley-Davidson Low Rider S FXLRS 2024 vs. Harley-Davidson Softail Low Rider ST 2025
Bewertung
Harley-Davidson Low Rider S FXLRS 2024 vs. Harley-Davidson Softail Low Rider ST 2025 - Vergleich im Überblick
Der Harley-Davidson Low Rider S FXLRS mit ihrem Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.923 Kubik steht die Harley-Davidson Softail Low Rider ST mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit gleichem Hubraum gegenüber.
Das maximale Drehmoment der Softail Low Rider ST von 174 Newtonmeter bei 4.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 168 Nm Drehmoment bei 3.500 Umdrehungen bei der Low Rider S FXLRS.
Bei der Low Rider S FXLRS federt vorne eine Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein. Die Softail Low Rider ST setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Federvorspannung verstellbares Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Low Rider S FXLRS vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Zweikolben-Zange. Die Softail Low Rider ST vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 300 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 292 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt Low Rider S FXLRS auf Schlappen mit den Maßen 110 / 90 - 19 vorne und 180 / 70 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Softail Low Rider ST Reifen in den Größen 110/90-19 vorne und 180/70-16 hinten.
Der Radstand der Harley-Davidson Low Rider S FXLRS misst 1.615 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 710 Millimeter. Die Harley-Davidson Softail Low Rider ST ist von Radachse zu Radachse 1.615 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 715 Millimeter.
In den Tank der Low Rider S FXLRS passen 18,9 Liter Sprit. Bei der Softail Low Rider ST sind es ebenfalls 18,9 Liter Tankvolumen.
Technische Daten im Vergleich
Harley-Davidson Low Rider S FXLRS 2024 |
Harley-Davidson Softail Low Rider ST 2025 |
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Motor und Antrieb | ||
Hubraum | 1923 ccm | 1923 ccm |
Bohrung | 103,5 mm | 103.5 mm |
Hub | 114,3 mm | 114.3 mm |
Leistung | 106 PS | 114 PS |
U/min bei Leistung | 5020 U/min | 5000 U/min |
Drehmoment | 168 Nm | 174 Nm |
U/min bei Drehmoment | 3500 U/min | 4000 U/min |
Verdichtung | 10,2 | 10.3 |
Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
Starter | Elektro | Elektro |
Antrieb | Kette | Kette |
Motorbauart | V | |
Zylinderzahl | 2 | |
Taktung | 4-Takt | |
Ventile pro Zylinder | 4 | |
Ventilsteuerung | OHV | |
Chassis | ||
Lenkkopfwinkel | 28 Grad | 28 Grad |
Nachlauf | 145 mm | 145 mm |
Rahmen | Stahl | |
Rahmenbauart | Backbone | |
Fahrwerk vorne | ||
Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
Durchmesser | 43 mm | 43 mm |
Federweg | 130 mm | |
Fahrwerk hinten | ||
Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
Federweg | 56 mm | 112 mm |
Einstellmöglichkeit | Federvorspannung | Federvorspannung |
Aufhängung | Zweiarmschwinge | |
Material | Stahl | |
Bremsen vorne | ||
Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
Durchmesser | 300 mm | |
Bremsen hinten | ||
Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
Aufnahme | Schwimmsattel | Festsattel |
Bauart | Scheibe | |
Durchmesser | 292 mm | |
Fahrassistenzsysteme | ||
Assistenzsysteme | ABS | ABS |
Daten und Abmessungen | ||
Reifenbreite vorne | 110 mm | 110 mm |
Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 19 Zoll |
Reifenbreite hinten | 180 mm | 180 mm |
Reifenhöhe hinten | 70 % | 70 % |
Reifendurchmesser hinten | 16 Zoll | 16 Zoll |
Länge | 2365 mm | 2360 mm |
Radstand | 1615 mm | 1615 mm |
Sitzhöhe von | 710 mm | 715 mm |
Gewicht trocken | 295 kg | |
Tankinhalt | 18,9 l | 18.9 l |
Reichweite | 343 km | 343 km |
CO²-Ausstoß kombiniert | 128 g/km | 128 g/km |
Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,5 l/100km | 5 l/100km |
Breite | 890 mm | |
Höhe | 1290 mm | |
Bodenfreiheit | 145 mm | |
Gewicht trocken (mit ABS) | 311 kg | |
Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 323 kg | |
Höchstzulässiges Gesamtgewicht | 526 kg | |
Ausstattung | ||
Ausstattung | LED-Scheinwerfer | LED-Scheinwerfer, USB-C Steckdose |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die neue Low Rider S wirkt auf den ersten Blick wie ein maskulines Angebermotorrad. Doch nach der Probefahrt wird klar, dass sie eine vielseitig einsetzbare Maschine ist. Das gut abgestimmte Fahrwerk in Kombination mit dem 114er Milwaukee 8 Motor ergibt ein komfortables aber fahrakives Fahrzeug. Die Designer haben einen guten Job gemacht - die Techniker jedoch auch. Eine tolle Bereicherung für die Softail Baureihe.
Im Sattel der keinesfalls weichgespülten Low Rider ST will man einfach nur losfahren, am besten weit, weit weg, kommt sofort die Route 66 in den Sinn. Aber das Teil kann auch kurvenreiche Land- bzw. Passstraßen, bietet nicht nur vom Drehzahlmonster Millwaukee Eight 117 Performance satt, sondern auch was Fahrwerk und Fahrverhalten betrifft. So gesehen haben jene Harley-Davidson-Fans, die sie praktisch blind ohne Probefahrt bestellten, nicht viel falsch gemacht.
- gut abgestimmtes Fahrwerk sorgt für Freude im Sattel
- breiter Einsatzbereich - Stadt, Land, Touring möglich
- Gute Vorderbremse
- Geräuschkulisse und Vibrationen gut dosiert
- Durchschaubares und angenehmes Handling
- Etwas schlaffe Hinterbremse
- Einzelne Designdetails im sichtbaren Bereich trüben den hochwertigen Gesamteindruck
- ein in jeder Lebenslage souveräner Motor
- stabiles Fahrwerk
- überraschend agiles Handling
- komfortabler Sitz
- unverfälschte Performance dank Verzicht auf elektronische Assistenzsysteme
- überschaubare Schräglagenfreiheit
- Sozius-Sitz ist aufpreispflichtiges Extra
- Bremsen bei sportlichem Tempo erfordert ordentlich Handkraft