Enduro Trophy Lunz

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Die Enduro Trophy ging am Wochenende in Lunz am See in die 4. Runde.

Enduro Trophy Lunz

Die Enduro Trophy ging am Wochenende in die 4. Runde. Alle die ihre geschundenen Knochen und Bikes vom Erzberg wieder beisammen hatten, standen beim traditionellen Lauf in Lunz am Start und wurden mit dem schönsten Enduro Track überhaupt belohnt!

Mittlerweile sind es 11 Jahre in denen Gerhard "Haki" Lechner rund um seinen Bauernhof das weit über die Grenzen hinaus bekannte Sommerenduro veranstaltet. Heuer zählte das Rennen, wie auch schon das Winterenduro, zur Enduro-Trophy. Und eines gleich zu Beginn: so trocken wie heuer war es nicht annähernd in den letzten 11 Jahren. Es hat gestaubt, in Lunz!
 

Die anspruchsvolle Strecke fordert neue Techniken. Hier im Bild, die Einrad Trial Technik


Alle Jahre wieder versucht der Haki seine Strecke zu verfeinern und neue Abschnitte einzubauen um immer wieder das Grinsen in die Gesichter der Teilnehmer zu zaubern. Heuer gelang ihm dies abermals aufs Neue, mit der wohl schönsten Strecke ever. Abwechslungsreicher kann mal wohl kaum eine 25min. Runde gestalten, von Single Trails über Steilhänge, Schotterstrassen, Forstwege und Wiesen wurde es keinen Meter langweilig.
An beiden Tagen blieb die Strecke die selbe. Vormittags gab es jeweils 1h freies Training um sich an die Strecke zu gewöhnen und auszuloten ob man genug Können hatte, um die schweren Streckenabschnitte zu fahren und damit Zusatzpunkte sammelt, oder doch lieber auf der leichteren Spur seine Runden abspult.
Am Samstag wurde das Starterfeld auf 2 Rennen zu je 2h aufgeteilt, am Sonntag wurde das Feld zusammengelegt um dem vorhergesagten Unwetter zu entgehen.
Glücklicherweise hielt das Unwetter aus bis das Fahrerlager zu Gänze geräumt war und öffnete erst dann die Schleusen.
 

Hobby Forstwirt EdiE bei seiner Analyse über den Borkenkäferbefall des Lunzer Waldes

 
In der Pro Klasse hätte es schon fast eine Überraschung gegeben. Berni Walzer hatte richtig Pfeffer im A.... oder möglicherweise auch im Camelbag und brannte gleich mal eine schnelle Runde nach der anderen vor, überholte Müller und alles roch noch einer Überraschung. Erst ein defekter Fussbremshebel konnte ihn stoppen und Müller die Führung bis ins Ziel bringen. Dahinter kam an beiden Tagen Markus Tischhart als 3. ins Ziel.
Am Sonntag lies Werner Müller nichts anbrennen und zog vorne weg und fuhr einen Start-Zielsieg nach Hause.
In den anderen Klassen ging es nicht weniger spannend zu, eines fällt schon sehr stark auf, die Leistungsdichte der Österreichischen Enduroszene hat sich durch die vielen Rennen der letzten Jahre sehr erhöht.
 
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Alle Ergebnisse im Detail hier:

Samstag

Sonntag

 
 

http://www.figl.com

Text: edie
Fotos: joe figl

 

 

Bericht vom 05.06.2008 | 5.406 Aufrufe

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