KTM EXC 250 2013
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Mittlerweile recht einfach zu fahren, sehr schnell und federleicht. Die 250er EXC beim Test im italienischen Citta di Castello. |
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Beim Testen im Gelände bei der MX Strecke Citta di Castello kam die 250er EXC nach der 250er EXC-F und vor der EXC 200 an die Reihe. Nach der vorsichtigen Einführungsrunde mit dem 4-Takter wagte ich mit dem Zweitakter auch den Abstecher ins Flussbett. KTM Ikone Joachim Sauer hat mir noch ein Gummistiefel nicht vergessen mit auf den Weg gegeben. | |
Doch die Angst vor nassen Füssen war unbegründet. Zum einen ist der Wasserstand im Vergleich zum Vortag deutlich zurückgegangen und zum anderen hab ich mit der 250er EXC die wohl ideale Enduro für diese Aufgabe mit am Weg. Ich war früher mal ein Fan von der 300er EXC, doch offen gesagt ist die 250er mittlerweile einfach perfekt. Stark genug um wirklich in jeder Situation immer Leistungsreserven aus dem Ärmel schütteln zu können aber gleichzeitig etwas gutmütiger bei Fehlern am Gasgriff. Sie hängt wie die anderen Zweitakter auch etwas nervös am Gas, immer auf der Lauer endlich von der Leine gelassen zu werden und erfordert daher beim Dahingleiten immer leichte Korrekturen. Weitere Strecken zu fahren ist mit den Zweitaktern bei allem Fortschritt immer noch anstrengender als mit den Viertaktern. Doch KTM hat die 250er in den letzten Jahren zu einem waren Juwel für Hardendurofans weiterentwickelt. Insider wissen schon längst, dass sie einen Elektrostarter hat und quasi unverwüstlich ist. Die einfache Bauart des Zweitaktmotors schlägt sich sowohl bei der Anschaffung als auch im Betrieb positiv zu Buche. Ausserdem kann man an dem einfach aufgebauten Motor bei einem mehrtägigen Enduroausflug, Ersatzteile vorausgesetzt, auch sehr viel selbst wieder in Gang setzen. |
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Bei den härtesten Endurorennen der Welt sind meistens EXC 250 ganz oben
am Podest zu finden, was klarerweise kein Zufall ist. Der agile Motor
welcher, sehr direkt am Gas hängt, lässt die Präzisionsmaschine in
Kennerhand über die Hindernisse tänzeln. Im Chassis steckt
jahrzehntelanges Know-How einer eingespielten Entwicklungstruppe mit
einer riesigen Enduropassion. Das Getriebe ist makellos und macht ebenso
viel Freude wie die hochwertigen Bremsen. Beim Bergabfahren, egal wie
knifflig auch immer, macht sich dann das niedrige Gewicht bemerkbar. So
einfach sind die Zutaten für eine tolle Geländemaschine auch schon
erklärt. Niedriges Gewicht, toller Motor, makelloses Getriebe und
hochwertige Komponenten. Die EXC 250 ist die 1000PS Kaufempfehlung für
alle Fahrer von richtig harten Endurorennen. Wie in den letzten Jahren
auch, ist die 250er EXC aber keine Maschine welche beim Händler im
Stauraum verstaubt und dann verschleudert wird. Sie ist eher rasch
vergriffen und sollte rasch bestellt werden. |
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Die Quelle des Glücks für den 250er Enduropiloten. |
Das Chassis dient als Rückgrat für die gesamte
Enduropalette. Ins Auge stechen die unverwüstlich wirkende Schwinge, das
PDS Federbein von WP |
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KTM 300 EXC |
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Onboard Lap KTM EXC 2013 |
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Eine Vollgasrunde onboad auf der Endurosonderprüfung mit Thomas Traversini. Der KTM Testpilot zeigt was zum Beispiel die 500er EXC im Modelljahr 2013 drauf hat. |
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Für unsere Leser aus Österreich: KTM Offroad Listenpreise 2013
Österreich |
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Interessante Links: |
Text: nastynils |
Fazit: KTM 250 EXC 2012
Die EXC 250 ist die 1000PS Kaufempfehlung für alle Fahrer von richtig harten Endurorennen. Wie in den letzten Jahren auch, ist die 250er EXC aber keine Maschine welche beim Händler im Stauraum verstaubt und dann verschleudert wird. Sie ist eher rasch vergriffen und sollte rasch bestellt werden.- Gutmütig bei Fehlern am Gasgriff
- agiler Motor
- sorgfältiges Chassis
- makelloses Getriebe
- hochwertige Bremsen.
- Weitere Strecken sehr anstrengend zu befahren.
Fazit: KTM 300 EXC 2012
Eine Empfehlung zur 300er ist nur jenen Piloten zu geben, welche doch deutlich mehr als 100 Kilo auf die Waage bringen und gerne Zweitakt fahren. Oder all jenen welche noch Wert auf Fahrerlagerheldentum legen.- Stabiler.
- Geringere Leistung.
Bericht vom 24.05.2012 | 21.887 Aufrufe