Almen-Glühen
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Turracher Höhe: 1.795 Meter hoch ist der Pass. Mittendrin, vielmehr drauf, befindet sich die Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark. | |
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Nocken sind grundsätzlich etwas zum Geniessen. Die einen werden gegessen, die anderen - wenn es sich um die gleichnamigen Berge handelt durchfahren. In den Nockbergen gibts beides: die zum Essen und die zum Befahren. Beides tun Motorradler sehr gern. Denn die Betreiber der Nockalm-Strasse tun etwas für sie: Man bietet feinen Asphalt, viele Kurven, eigene Parkplätze, geräumige Schliessfächer und: Natur & Kultur. |
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Seewirt: Das war einst das erste Wirtshaus auf der Turrach, jetzt ist es ein Schlosshotel. | |
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Mautstelle Ebene Reichenau: Für acht Euro darf man den
ganzen Tag auf der Nockalmstrasse herumkurven. |
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Sie sind die wahren Herrscher im Nationalpark Nockberge: die Kühe. Hirsche gibts auch. |
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Kulinarisch reicht die Palette von deftig Fleischigem bis zu oft nicht - weniger deftig Fischigem. |
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Das ist höher, als es die rund geschliffenen, sanft anmutenden Berg-Formationen vermuten lassen. Der höchste Gipfel misst 2.400 Meter. Diese sanften Anstiege derpacken auch Fahrzeuge, die nicht mit vielen PS gesegnet sind (von Radfahrern ist hier nicht die Rede). Wie berichtet, schwang sich im Vorjahr im Umfeld des Orange Mountain-Events in Obertauern ein Pärchen auf eine KTM Duke 125. Die Kleine meisterte die Nockalmstrasse bravourös. Und schaffte es, auch noch zwei Hirschwürste heimzutragen. Ohne Zwischen-Übernachtung. Was man, um möglichst früh am Morgen, wenns noch ruhig ist, in die Nockalmstrassen-Welt eintauchen zu können, gut zum Beispiel beim gastlichen Seewirt auf der Turrach tun kann. |
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Abwechslungsreich ist auf der Nockalmstrasse nicht nur das Panorama, sondern auch der Himmel darüber. |
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Dass die 35 Kilometer lange Strasse zu den Must Dos gehört, merkt man an der zeitweiligen Eisen-Dichte. |
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Diese Strasse taugt nämlich durchaus als Tagesbeschäftigung. Die knapp 35 Kilometer sind zwar nicht lang und weit wenn man bloss in einem Zug durchzieht. Was mit einiger Vorsicht angegangen werden sollte. Die Almen der Nockberge sind Weidegebiet. Und Kühe sind beharrliche Wegversperrer, die sich durch Hupen oder Blinken oder Schreien kaum in Bewegung versetzen lassen. Und wenn, dann tun sie das gerne überfallsartig, mit gesenktem Kopf, in rasantem Galopp, direkt auf vermeintliche Störenfriede zu. Sie sind nämlich die wahren Herrinnen der Almen. Das sind im Herbst auch die Hirsche, die zur Brunftzeit unbeirrbar ihrem Drang folgen und dann schon einmal auch geschwind über die Leitplanken hirschen, gemäss dem Merksatz eines Nockalmers: Wann der Hirsch brünftig ist, kennt er nix. Auch keine Tageszeit. |
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Berg oder Tal? Der höchste Punkt der Panoramastrasse heisst bezeichnenderweise Eisentalhöhe. |
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Die Motorradfreundlichkeit manifestiert sich unter anderem in separierten Parkplätzen. |
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Einladung an alle Biker, ihre Sachen im Safe zu lassen. Ob Motorradfahrer damit auch gemeint sind? |
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Es wäre ausserdem schade, nur durchzuglühen. Mindestens einer oder besser mehrere Stopps zahlen sich aus: bei der Pfandlhütte (1.860 m), beim Almwirtschaftsmuseum Zechneralm (1.900) bei der Aussichtsplattform auf dem Parkplatz Eisentalhöhe (2.042 m), beim Karlbad (1.693 m), wo man ein Trog-Bad nehmen kann, bei der Grundalm (1.688 m), bei der Glockenhütte (2.024 m), oder beim Naturlehrweg Windebensee (1.950 m). Höhenluft gibts also genug. Zu essen auch. In und vor den Hütten wird Kärntner Kost serviert deftig Fleischiges, bekannt sind zum Beispiel die örtlichen Hirschwürste oder ebenso deftiges Fischiges, Räucher-Forellen etwa. Und natürlich Nocken der kräftigen kärntnerischen Art. Wenn man möglicherweise dann zu viel gegessen hat, das könnte man sich bei einem Spaziergang muss ja nicht gleich eine Wanderung sein wieder abgehen. |
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Bisweilen ist das Panorama blumig, dann wieder tierisch, manchmal mit, manchmal ohne Reit-Eisen. |
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Man kommt am einen oder am anderen See vorbei. Dort sind viele Wanderer unterwegs. |
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Wenns auf der Nockalm zu dicht ist, dann empfiehlt sich die Route über Bundschuh. Hier gibt es viel Interessantes zu sehen: das Montanmuseum und/oder den Super Seven. |
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Die Nockalm-Einstiegsstelle bei Kremsbrücke, das im schönen Liesertal liegt/steht. | |
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Interessante Links: |
Text: Trixi Keckeis, |
Bericht vom 30.05.2012 | 8.105 Aufrufe