Tuerkei Motorradreise
Tagebuch einer Türkeirundfahrt |
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Reisedatum: 20. August bis 9. September |
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Teilnehmer… |
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Kurzbericht der Reiseroute |
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Von Jeging (Oberösterreich, nähe Mattighofen) aus fuhren wir mit dem Motorrad nach Villach, von dort mit dem Zug nach Edirne (Türkei), weiter durch Istanbul über den Bosporus, entlang der Schwarzmeerküste Richtung Georgien. Danach ging es mitten durch Süd-Ostanatolien mit grossem Respektabstand zum Irak. Der weitere Weg führte uns ans Mittelmeer in die Touristenstädte Antalya und Side. Wir folgten der Mittelmeerküste bis nach Canakkale, von dort ging es mit der Fähre auf den europäischen Teil der Türkei und zurück nach Edirne, wo wir den Zug nach Österreich bestiegen… |
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Montag, 20. August: |
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Aufbruch von unserem Stammlokal um ca. 20 Uhr, 4 Stunden Fahrt bei Regen lagen nun vor uns. | |
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Dienstag, 21. August: |
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Nach einer Nacht in der nahegelegenen 24h Tankstelle verfrachteten wir um ca. 6 Uhr morgens unsere Motorräder in den Reisezug | |
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Mittwoch, 22. August: |
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Die Zugfahrt dauerte über 30 Stunden... | |
… um ca. 16Uhr waren wir an der bulgarisch-türkischen Grenze angekommen, wo wir uns das Visum für die Einreise besorgen mussten! | |
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Donnerstag, 23. August: |
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Nachdem wir unser erstes Zeltlager im Dunkeln aufbauen mussten, sahen wir erst am Morgen darauf wo wir eigentlich unsere Zelte aufgeschlagen hatten. | |
Schon auf den ersten Kilometern erkannten wir, dass hier alles etwas weitläufiger war als bei uns in Österreich. Ausserdem unterschied sich die türkische Fahrweise etwas von der uns gewohnten! | |
Um 12Uhr überquerten wir den Bosporus, eine nicht ganz ungefährliche Aktion da vor der Mautstation jeder der Erste sein wollte… | |
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Da wir nicht nur auf Asphalt sondern auch auf Schotterpisten die Türkei erkunden wollten, kam es hin und wieder, wie wir es gerne nannten, zu richtigen Sonderprüfungen wo unser ganzes fahrerische Können verlangt wurde. | |
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Freitag, 24. August: |
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Und weiter ging es immer entlang der Schwarzmeerküste. | |
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Ein netter Campingplatz in der Nähe von Samsung, den wir aber auf Nachdruck der heimischen Polizei bei Dunkelheit wieder räumen mussten. | |
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Samstag, 25. August: | |
Nach einer sehr kurzen Nacht sind wir dann endlich am schwarzen Meer angekommen. Der Strand war jedoch dicht von Zigeunern besiedelt. | |
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Mittagspause mit herrlicher Aussicht, auf einem Hausdach das ebenerdig mit der Strasse war! | |
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Wir waren immer wieder erstaunt über die Farbenvielfalt, die sich uns in der Schwarzmeer-Region bot. | |
In der Nacht zogen einige Regenschauer durch, jedoch waren wir für alle Fälle vorbereitet! | |
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Sonntag, 26. August: | |
Nach einer verregneten Nacht bot sich am nächsten Tag wieder strahlender Sonnenschein. So nutzten wir das schöne Wetter für unsere erste, längst überfällige Ganzkörperpflege aus. | |
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Mittag machten wir in Bayburt Halt, wo wir direkt am Fusse der Burgmauern unser Mittagessen verspeisten. | |
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Nach der Mittagspause fuhren wir in eine Schlucht ein, die nicht mehr zu enden schien. Es bot sich uns ein atemberaubender Anblick. Links und rechts die steilen Felswände und die Tunnel, nur aus dem Fels gehauen. Durch diese war besondere Vorsicht geboten, da sie keinerlei Beleuchtung hatten und sich ab und an ein paar Felsstücke auf der Fahrbahn befanden. |
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Schliesslich kamen wir auch in den Genuss einer Hängebrückenüberfahrt! Da diese Schlucht nicht mehr enden zu schien, entschlossen wir uns vor dem Einbruch der Dunkelheit unser Zeltlager aufzuschlagen. Dies war der gefährlichste Campingplatz in den ganzen drei Wochen, denn nach einem Meter neben den Zelten ging es steil bergab! |
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Montag, 27. August: | |
Um die Mittagsstunde erreichten wir den höchsten Punkt unserer Reise (2550m), in der Nähe des berühmten Berges ARARAT… | |
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...wo auch Menschen leben! | |
Wir befanden uns jetzt in der Südostanatolischen Hochebene. Hunderte km geradeaus! Das Landschaftsbild wurde immer eintöniger und karger. | |
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Wir machten jeden Tag in kleinen Dörfern halt wo wir unseren Wasservorrat auffüllten und Gemüse und Brot für das Abendessen einkauften. Wo wir Halt machten waren wir sofort Grund für einen Massenauflauf. So hiess es immer wieder weg so schnell es ging. Camping in der Steppe, kein Mensch weit und breit und es zog ein gewaltiges Gewitter heran. |
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Das aber zu unserer Erleichterung an uns vorbeizog. |
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Dienstag, 28. August: |
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Jetzt hatten wir ziemlich den östlichsten Punkt unserer Tour erreicht. Nach einer eher langweiligen Durchquerung der Hochebene war jetzt wieder Action angesagt. Steile Auf- und Abfahrten. |
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Vorbei an unzähligen Schafsherden, zur Abkühlung waren auch einige Wasserdurchfahrten dabei. |
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Mittwoch, 29. August: |
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Nach einer morgendlichen Ganzkörperwäsche machten wir uns auf den Weg zurück Richtung Westen. Hier wurde irgendwann einmal Skigefahren??? |
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Hier wurde irgendwann einmal Skigefahren und anschliessend bezogen wir den höchstgelegenen Campingplatz unserer Reise auf 2026m Seehöhe. | |
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Donnerstag, 30. August: |
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Weiter gings vorbei an Kappadokien… |
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Freitag, 31. August: |
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gewaltige Schotterpisten… |
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…wo wir dann in Side am Mittelmeer ankamen. Dort verbrachten wir dann einen motorfreien Tag ehe wir uns wieder auf den Weg Richtung Canakkale machten, wo wir mit der Fähre auf den europäischen Teil der Türkei übersetzen wollten. |
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Sonntag, 2.September: |
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Aufbruch Richtung Norden… |
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Übernachtung auf einem Campingplatz mit traumhaftem Sonnenuntergang. |
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Montag, 3. September: |
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Aufgrund einer Lebensmittelvergiftung konnten wir keine längere Etappe fahren und suchten uns Nähe Ismir einen Campingplatz. |
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Dienstag, 4. September: |
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Nach einer nicht sehr erholsamen Nacht legten wir nochmals eine kurze Etappe ein und suchten uns kurz vor Troja einen Campingplatz |
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Mittwoch, 5. September: |
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Da wir uns nicht nachsagen wollten, Kulturbanausen zu sein, machten wir halt in Troja und besichtigten die Stadtruinen. Von dieser gewaltigen Anstrengung bekamen wir grossen Hunger und wir entschlossen uns nach zwei Wochen Selbstverpflegung ein Restaurant aufzusuchen. |
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Donnerstag, 6. September: |
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Übersetzen mit der Fähre nach Europa… |
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… ein Blick zurück nach Asien und ein letztes Mal auf der Suche nach einer Campinggelegenheit! |
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Freitag, 7. September: |
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Ankunft am Bahnhof in Edirne um zwei Uhr Nachmittags. |
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Sonntag, 9. September: |
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Nach einer über 33 Stündigen Rückfahrt mit dem Zug und einer Dauerregen-Schlacht von Villach bis nach Hause kamen wir an unserem Ausgangspunkt um 12 Uhr Mittag an! |
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Interessante Links: |
Text: Helmut Eder |
Bericht vom 03.04.2008 | 12.936 Aufrufe