Six Days Enduro Tag 2
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Red Bull Six Days Germany |
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Tag 2 - Dienstag, 25. September 2012 |
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Frankreich baut Führung aus |
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Trophy Team Austria ohne Probleme durch Tag 2 | |
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Bernhard Walzer zeigt es an: Das rotweissrote Trophy Team liefert auch am zweiten Tag eine geschlossene Mannschaftsleistung ab und alle 6 Teammitglieder kommen ohne Probleme durch den Tag. |
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Team Germany greift an
Das österreichische Team muss dennoch einen Platzverlust hinnehmen, da das deutsche Team nach den gestrigen Problemen voll angreift und sich auf Platz 11 vorarbeiten kann und Team Austria damit vorerst auf Platz13. Team Germany aber bereits unter Zugzwang, denn natürlich erwarten hier alle ein gutes Abschneiden der deutschen Truppe. Die Aufholjagd wird schwierig, aber Tag 3 und 4 könnte ihnen zuspielen. Ab da ändert sich der Charakter, geht es doch nach Zschopau und damit ins echte Gelände mit ausreichend Geschichte rund um den Endurosport. Die Etappen werden anspruchsvoller Nach der relativ leichten Runde der ersten beiden Tage, werden die Fahrer nun auch auf den Zwischenetappen gefordert. Mit dem Weberhang wartet direkt vor der SP2 Venusberg der erste dicke Happen auf die Teilnehmer. Der rund 800m lange Weberhang hat im Laufe seiner Geschichte schon etliche Fahrer zur Verzweiflung getrieben und vorausschauend wurden von der Organisation einige Eisenleitern für alle (Not-)Fälle hinterlegt. Danach wartet noch der berühmt berüchtigte Teufelsberg, der etliche Seiten auf Youtube füllt und die SP3 Börnichen speziell die Sonderprüfung in Börnichen könnte das Zünglein an der Waage werden. Mit den langen Schlammpassagen zählt die richtige Spurwahl hier doppelt. |
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Markus Tischhart (#205) auf seiner KTM. | |
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Team Austria erwartet die harten Tage Als Herr des Wurzelwerks sehnt sich indes Teamkapitän Bernhard Walzer/KTM gerade nach diesen Schwierigkeiten. Je härter, je besser gilt auch für Rudi Pöschl, der mit seiner 501er Husaberg den Dampfhammer des Teams stellt. Gar nicht schwer genug kommen kann es natürlich auch für Erzberg Finisher Lars Enöckl/KTM, dessen zweite Heimat quasi das Extremgelände ist. Dem stillen Matthias Wibmer/KTM kann sowieso nichts aus der Ruhe bringen und Daniel Stocker/KTM und Markus Tischart/KTM als alte Waldglüher lieben es ebenfalls auf die harte Tour. Teammanager Neurater ist zufrieden Für Teammanager Peter Neurauter läuft bisher jedenfalls alles nach Plan. Nur nicht in den ersten beiden Tagen das ganze Pulver verschiessen. Zu schnell ist etwas passiert, wie man am Beispiel Deutschland und Finnland sieht. Auch er blickt mit Zuversicht auf die nächsten beiden Tage, die von der Streckenführung einiges erwarten lassen. Mit den konstanten Leistungen des gesamten Teams ist noch einige Luft nach vorne und der angestrebte Platz unter den Top10 durchaus realistisch. | |
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Teammanager unter sich: Charly Bair (Junior Team) und Peter Neurater sind zufrieden mit ihren Jungs. | |
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Junior Trophy Team Austria | |
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Einen Platz nach vorne Im gleichen Tenor Betreuer/Manager des Junior Trophy Teams Charly Bair, der die kommenden Etappen rund um Zschopau kennt wie seine Hosentasche. Als Teilnehmer selbst schon oft genug am Start, versorgt er die Juniors mit den nötigen Infos und wird auch stets rechtzeitig an Ort und Stelle sein um seine Jungs tatkräftig zu unterstützen. Die Junior Trophy Mannschaft kann auch am zweiten Tag ihre Leistung abrufen und profitiert zusätzlich vom Ausfall der italienischen Juniorenmannschaft, was das Vorrücken auf Platz 13 bedeutet. Italiener geben Führung ab Für Die Azzuris verlieren Thomas Oldrati und Gainluca Martini, die aufgrund technischer Probleme aufgeben müssen. Die Italiener führten bis dahin das Feld an und wieder einmal zeigt sich, wie hart die Six Days sein können. Defekt, Sturz oder sonstiges und alle Ergebnisse sind dahin. Für die rotweissroten Jungspunde werden die nächsten beiden Tage eine echte Bewährungsprobe. Allesamt lieben es ebenfalls härter, aber keiner der 4 Mitglieder hat bis jetzt solch eine Runde mit 330km und rund 8,5h Fahrzeit absolviert. Top 10 Platzierung sehr realistisch Sorgen braucht man sich dennoch nicht um die Brüder Walter und Michael Feichtinger, sowie Felix Wegleiter und Florian Salbrechter, die allesamt nur so strotzen vor Energie. Junges österreichisches Blut eben und als weiterer Ansporn dient der momentane Stand der Wertungen. Von Platz 8 Tschechien bis Platz 13 Austria sind die Zeitabstände sehr gering und damit auch die Chancen für einen Sprung unter die Top10 gross. | |
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Text: 1000ps |
Bericht vom 27.09.2012 | 4.772 Aufrufe