Enduro EM in Borno
Die Anreise
war bis auf eine Passüberquerung (1890m) mit dem Schneckenhaus ein leichtes.
Das Fahrerlager lag mitten in der Ortschaft, am Fusse der Dolomiten. An
beiden Fahrtagen waren 3 Runden mit jeweils 60km zu fahren, klingt nicht
viel, aber wenn man bedenkt das pro Runde der tiefste Punkt auf 150m Seehöhe
lag und der höchste auf 1550m dann macht man schon einiges mit in den 6h
Fahrzeit. Wie es eben so ist im Mutterland des Endurosports, geizte der
Veranstalter nicht mit erlesensten Enduropfaden. Wenn man Steine und Geröll mag dann ist man dort im Paradies. Pro Umlauf war ein Extremtest (Geröllhaufen, Baumstämme Bachdurchfahrten etc.), ein Crosstest sowie ein Endurotest zu bewältigen. Letzterer war richtig schwer, ein steiniger super steiler Weg etwa 5km den Berg hinauf. Da schwollen die Unterarme auf Oberschenkelgrösse an. Nachdem es die Tage zuvor geregnet hat waren die Eselpfade im Wald noch so richtig schlatzig. Werner Müller konnte an beiden Tage den 2. Rang in der Klasse E3 belegen (Gesamtrang Overall 3), fuhr jedoch etwas zurückhaltend da er die letzten beiden Wochen erkältet war. Am zweiten Tag stürzte Müller im Extremtest, baute aber trotzdem seine EM Gesamtführung aus, da Markus Kehr (D) an beiden Tagen hinter Müller lag. Tischart Markus konnte an beiden Tagen mit dem 9. Platz (E3) punkten (Overall 70.) Schopol Günther landete auf Rang 14 bzw. 15 (E3) (Overall 98) und wechselte am Ende des ersten Tages gleich 2 mal den Hinterreifen und die gesamte hintere Bremsanlage in 15 min.!
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Ich hätte schon gleich die technische Abnahme nicht bestanden da meine Kurbelwellenlager nach dem Tauchgang in Polen fürchterlich jammerten. Am Ende des Zeiten Tages hörte ich zwar kaum noch den Motor, aber sie hielt bis zum Schluss. Rang 34/33 in der Klasse E2, eh klar ich muss auch unbedingt in der stärksten Klasse fahren... (Overall 108.) Lisi Mucha konnte am ersten Tag die Damenklasse gewinnen, am zweiten Tag verhinderte ein Purzelbaum samt Motorrad im Extremtest einen Platz ganz oben und erreichte Rang 2 hinter Heike Petrick (D). Respekt den Damen, die Strecke war nicht gerade zum relaxen und viele der männlichen Fahrer hatten Strafzeiten zu verzeichnen. Übrigens waren alle Österreicher(innen) auf KTM unterwegs. Der schnellste Fahrer an diesem Wochenende war der kleiner Spaghetti Guiseppo Fausto welcher sich bei der Siegerehrung gebühren feiern lies. |
Bericht vom 24.05.2005 | 3.265 Aufrufe