Romaniacs - letzter Tag

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Mit einem spektakulären Stadtkriterium endete die erste Edition der Red Bull roManiacs Rallye. Tausende Zuseher säumten die Strecke und sahen das Führungstrio ihren Sieg souverän nach Hause fahren.

Die erste roManiacs Rallye ist zu Ende

Erneut wunderschönes Wetter, tausende fanatische Zuseher und ein Cross-Over Kurs der neuen Art waren die Zutaten zum Abschluss der ersten Edition der Red Bull roManiacs.

Eine stillgelegte Ziegelfabrik mit Endzeit-Hindernissen aus Beton, Holz und Stahl, eine Wippe über den Fluss sowie eine Asfalt-Runde im Zentrum vor dem Hotel liessen die Fahrer nochmals knappe zwei Stunden schwitzen. Zufriedene, aber müde Gesichter bei den Teilnehmern und grosse Zufriedenheit bei Veranstalter Martin Freinademetz war offensichtlich: Wir wollten mit dem Event zeigen, wie schön Rumänien zum Endurofahren sein kann, und wir wollten zeigen, wie attraktiv und hart eine Hard-Enduro Rallye sein kann. Ich denke, beides ist uns sehr gut gelungen.

Auch die Begeisterung der Bevölkerung für den Sport war gross und allerorts zu spüren, der überlegene Sieger, Cyril DESPRES (FRA, KTM), bedankte sich noch am Podium für die wiederfahrene Gasfreundschaft und Begeisterung in Rumänien: Die Landschaft ist einfach ein Wahnsinn, es waren wahrscheinlich die grossartigsten Enduro-Tracks die ich jemals unter die Räder bekam. Das Rennen als solches war sehr technisch, lang und hart, was mir eigentlich sehr entgegen kommt. Ich habe aber vor allen, die es bis ins Ziel schafften, grössten Respekt, es war alles andere als easy, so Despres.

Viertplazierter Alfie COX (RSA, kTM) war ebenso sehr angetan: Ich dachte, ich lebe im Paradies, aber was ich hier fahren durfte, schlägt alles Andere. Die Vielfalt, die Weite und die begeisterten Leute haben mich wirlklich sehr nachhaltig beeindruckt, so der neunfache Sieger der ähnlich harten Roof of Africa.

In der Teamwertung gab es zu Gestern ebenso keine Verschiebung mehr, Team FLATOUT gewann vor dem Team OMMA und Team Dust `n Dirt. Auch die etwas entschärfte Team-Strecke hatte es durchwegs in sich, wie auch Sieger Erik Mocker zu Protokoll gab: Ich hätte keinen Tag, keine Stunde länger mehr fahren können, wir beide sind komplett fertig. Jetzt freu ich mich auf alles andere ausser Motorradfahren, so der 32jährige Mechanikermeister aus Innsbruck/Österreich.

 

Ältere Red Bull Romaniacs Berichte:
Tag 1: der erste Tag der Red Bull Romaniacs
Tag 2: schöner als erwartet, härter als befürchtet

Tag 3-4: zwei Hardcore Tage später
Tag 5: der letzte Tag in der rumänischen Wildniss

 

Offizieller Endstand, 29.10.2004:
Einzelklasse:

Rank Bib Name Vorname Nat. Sponsor
1 9 DESPRES Cyril FRA KTM
2 11 OBLUCKI Bartosz POL YAMAHA
3 7 TIAINEN Kari FIN KTM
4 1 COX Alfie RSA KTM
5 13 NERVA Jean FRA ENDURO MAGAZINE
6 4 GÜNTHER Thomas GER HUSABERG
7 10 GRIESSER Thomas AUT GELÄNDEMOTORRÄDER BACHNER
8 8 SUTTNER Sepp GER ENDUROKELLER
9 6 ZWERENZ Stefan GER  
10 12 ALFENZER Michael AUT  
11 3 HAPP Dieter AUT FLATOUT.ktm
12 2 BRANDAUER Erich AUT HUSABERG

 

Offizieller Endstand, 29.10.2004:
Teamklasse:

Rank Bib Team Name Vorname Nat Sponsor
1 101 FLATOUT.fightclub MOCKER Oliver AUT SSM
1 102 FLATOUT.fightclub MOCKER Erik AUT SSM
2 107 Omma KATOCH Karl AUT www.erzberg.at
2 108 Omma NESUTA Peter AUT www.erzberg.at
3 103 Dust´n´Dirt SCHURICH Johannes AUT  
3 104 Dust´n´Dirt BAUMGARTNER Marc GER ZWEIRAD BAUMSCHLAGER
4 113 Egly Racing II FODOR Zsolt ROM EUROGSM
4 114 Egly Racing II GYENES Emanuel ROM  

 

Autor

Bericht vom 02.11.2004 | 4.985 Aufrufe

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