BMW R 12 2025 vs. Yamaha Tenere 700 2025
Bewertung
BMW R 12 2025 vs. Yamaha Tenere 700 2025 - Vergleich im Überblick
Der BMW R 12 mit ihrem 4-Takt Boxer 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.170 Kubik steht die Yamaha Tenere 700 mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber.
Das maximale Drehmoment der R 12 von 110 Newtonmeter bei 6.000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 68 Nm Drehmoment bei 6.500 Umdrehungen bei der Tenere 700.
Bei der R 12 federt vorne eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Federvorspannung, Zugstufe verstellbares Monofederbein. Die Tenere 700 setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein.
Die Yamaha Tenere 700 hat mit 210 mm vorne und 200 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die BMW R 12 mit 90 mm vorne und 90 mm hinten.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der BMW vorne eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.
Bei der Bereifung setzt R 12 auf Schlappen mit den Maßen 100 / 90 - 19 vorne und 150 / 80 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tenere 700 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.
Der Radstand der BMW R 12 misst 1.520 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 754 Millimeter. Die Yamaha Tenere 700 ist von Radachse zu Radachse 1.595 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 875 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 227 kg ist die BMW deutlich schwerer als die Yamaha mit 208 kg.
In den Tank der R 12 passen 14 Liter Sprit. Bei der Tenere 700 sind es 16 Liter Tankvolumen.
Von der BMW R 12 gibt es aktuell 3 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tenere 700 sind derzeit 5 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
BMW R 12 2025 |
Yamaha Tenere 700 2025 |
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Motor und Antrieb | ||
Motorbauart | Boxer | Reihe mit Hubzapfenversatz |
Zylinderzahl | 2 | 2 |
Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
Kühlung | Öl-Luft | flüssig |
Hubraum | 1170 ccm | 689 ccm |
Bohrung | 101 mm | 80 mm |
Hub | 73 mm | 68.6 mm |
Leistung | 95 PS | 73.4 PS |
U/min bei Leistung | 6500 U/min | 9000 U/min |
Drehmoment | 110 Nm | 68 Nm |
U/min bei Drehmoment | 6000 U/min | 6500 U/min |
Verdichtung | 12 | 11.5 |
Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
Drosselklappendurchmesser | 50 mm | |
Starter | Elektro | Elektro |
Kupplung | Einscheiben, Trocken | Mehrscheiben im Ölbad |
Antrieb | Kardan | Kette |
Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
Ganganzahl | 6 | 6 |
Chassis | ||
Rahmen | Stahl | Stahl |
Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | Doppelschleife, Zentralrohr |
Lenkkopfwinkel | 60.7 Grad | 27 Grad |
Nachlauf | 132.5 mm | 105 mm |
Fahrwerk vorne | ||
Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
Durchmesser | 45 mm | 43 mm |
Federweg | 90 mm | 210 mm |
Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
Fahrwerk hinten | ||
Aufhängung | Paralever | Zweiarmschwinge |
Material | Aluminium | Aluminium |
Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
Federweg | 90 mm | 200 mm |
Einstellmöglichkeit | Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
Bremsen vorne | ||
Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
Durchmesser | 310 mm | 282 mm |
Kolben | Vierkolben | |
Aufnahme | Festsattel | |
Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
Technologie | radial, Monoblock | |
Bremsen hinten | ||
Bauart | Scheibe | Scheibe |
Durchmesser | 265 mm | 245 mm |
Kolben | Zweikolben | |
Aufnahme | Schwimmsattel | |
Fahrassistenzsysteme | ||
Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Traktionskontrolle | ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle |
Daten und Abmessungen | ||
Reifenbreite vorne | 100 mm | 90 mm |
Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
Reifendurchmesser vorne | 19 Zoll | 21 Zoll |
Reifenbreite hinten | 150 mm | 150 mm |
Reifenhöhe hinten | 80 % | 70 % |
Reifendurchmesser hinten | 16 Zoll | 18 Zoll |
Länge | 2200 mm | 2370 mm |
Breite | 830 mm | 935 mm |
Radstand | 1520 mm | 1595 mm |
Sitzhöhe von | 754 mm | 875 mm |
Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 227 kg | 208 kg |
Tankinhalt | 14 l | 16 l |
Führerscheinklassen | A | |
Reichweite | 274 km | 372 km |
CO²-Ausstoß kombiniert | 119 g/km | |
Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5.1 l/100km | 4.3 l/100km |
Standgeräusch | 86 db | |
Standgeräusch über 95dB | nein | |
Höhe | 1455 mm | |
Euro Norm | Euro 5+ | |
Ausstattung | ||
Ausstattung | Keyless System, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer | Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB-C Steckdose |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die BMW R12 ist mehr als nur ein stylischer Cruiser. Sie bietet Komfort, Leistung und überraschende Agilität – ein Motorrad, das man für weite Reisen und kurze Ausflüge gleichermaßen lieben kann.
Die Tenere 700 hat inzwischen Konkurrenz bekommen und ist durch die gleichzeitige Preiserhöhung nicht mehr die große Sensation, wie vor ein paar Jahren. Doch sobald das Motorrad ins Gelände abbiegt ist man im Sattel einfach begeistert. Das Motorrad ist hart im Nehmen und meistert auch anspruchsvolle Passagen sehr zuverlässig. Ein richtig gutes Abenteuermotorrad. Wer jedoch so tut als sei er ein Abenteurer und fährt eigentlich nur Asphalt der könnte sich das Leben mit einem anderen Motorrad leichter machen.
- Kräftig wirkender Boxermotor
- Viel Charisma aber trotzdem geschmeidige Gasannahme
- Bequeme aber niedrige Sitzposition
- Agiles Handling trotz Cruiser-Design
- Exzellente Bremsen
- Gute schräglagenabhängige Traktionskontrolle
- hochwertiges Kurven-ABS
- Komfortables Fahren auf langen Strecken
- tolle Ausstattung möglich
- Klassisches Design mit modernem Touch
- Stabile Strassenlage
- Gute Rückmeldung auch auf rutschigen Strassen
- Unkomfortables Fahrwerk auf schlechten Strassen
- Fussrasten berühren schnell den Boden bei sportlicher Fahrweise
- Relativ hoher Kraftaufwand bei der Kupplung
- Wenig Federweg schränkt universellen Charakter etwas ein
- sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
- sportliche und schlanke Optik
- spielerisches Fahrverhalten
- erstaunlich sportlicher und spassiger Motor
- gute Verarbeitung
- gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
- Gewicht im Vergleich mit anderen Reiseenduros relativ niedrig
- sehr hart im Nehmen
- ABS abschaltbar
- sehr geländegängig
- sehr gute Ergonomie
- wenig Sitzkomfort auf längeren Touren
- Bremse wirkt etwas lasch auf Asphalt
- Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr kurz
- Lastwechsel bei niedrigen Drehzahlen
- das Bedienkonzept mit dem fummeligen Rad kam beim Test nicht gut an
- Kupplungsdosierung in der Praxis nicht auf dem Niveau der Mitbewerber