Rally Himalaya

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Extrem schwierige Bedingungen für das Contiger Rally Team Austria. Burgenländer wird Dritter.

Mehrere Pokale für die Österreicher bei der Schlussfeier.

 

Rally Team Austria in Indien umjubelt und gefeiert

Die 6 österreichischen Fahrer, die erstmals an der Himalaya Rally in Indien dieses Jahr als Contiger Rally Team Austria teilgenommen haben, fanden extrem schwierige Bedingungen im Himalayagebirge vor.

 

Nicht nur das es mit dem Motorrad auf das Dach der Welt auf rund 5.500 m ging, sondern auch extreme Belastungen für Mensch und Maschine während der Rally, die quer durch das Himalaya Gebirge führte, war die besondere Herausforderung für alle Piloten. Laufend musste auch von den Organisatoren die Route angepasst werden.

Nach dem Ausscheiden des Teamkapitäns Helly Frauwallner und Niki Pelzmann, war es besonders schwer für die restlichen vier Piloten, mit den übrigen Teilnehmern Schritt zu halten. Sukzessive gelang es jedoch Stefan Rosner und der einzigen Motorrad-Pilotin Klaudia Honeder, sich Platz für Platz vorzuarbeiten.

Nach Tagen grösster Anstrengung schaffte der Newcomer Stefan Rosner aus dem Burgenland die Sensation schlechthin. Er nahm erstmals an einer Rally teil und landet gleich auf Platz drei! Nur wenige Sekunden trennten ihn von Platz zwei! Dicht hinter ihm und keine geringere Sensation Klaudia Honeder auf Platz vier. Sie bekam zusätzlich von der Gouverneurin von Himalaya Pradesh eine Ehrung, da sie als einzige Frau teilnahm.

Hans Sachs landete immerhin auf dem guten Platz 10. Leider stürzte Patrick Michely der Deutsche im Rallyteam - am letzten Tag der Rally und brach sich das Schlüsselbein! Ihm wurde vom Veranstalter die besonders begehrte Memorial Trophy John Mark verliehen. Die jedes Jahr im Gedenken an den verunglückten Fahrer John Mark, an verletzte Rallyteilnehmer vergeben wird. Immerhin gibt es eine Ausfallsquote bei dieser Rally, die jenseits der 50 Prozentmarke liegt.

   
Teamkapitän Helly Frauwallner mit einem Inder. Drittplatzierter der Rally Himalaya Stefan Rosner.
 
Kamermann Tom Jambor aus Wartberg begeisterte nicht nur während der Rally über Youtube mit gewaltigen Aufnahmen von Indien und der Rally, sondern auch bei der Siegerehrung, wo ein Zusammenschnitt von ihm präsentiert wurde.

Teammanger Bertram Mayer ist recht zufrieden mit dem Resultat des Teams: Hätte Helly Frauwallner und Niki Pelzmann nicht so viel Pech an den ersten zwei Rallytagen gehabt, wären wir sicher um Platz eins mitgefahren! Gewaltiges haben in den Nächten aber auch unsere Mechaniker Ernst Huber und Christian Plaschg geleistet! Eine besondere Auszeichnung ist für unser Team aber, dass wir den Pokal als bestes Team bekommen haben.

Ernst Huber und Christian Plaschg wurde zudem ein Pokal als beste Mechaniker der Rally auf der Bühne übergeben.

Die Rally-Veranstalter wünschen sich, dass in Zukunft noch viel mehr Teams aus Europa an dieser Rally mitfahren, um sie weiter ausbauen zu können die Rally Himalaya.

Und Helly Frauwallner ist schon auf der Suche nach der nächsten grossen Herausforderung und einem neuen Abenteuer…
 

 

Interessante Links:

Text: Bertram Mayer
Fotos: Frauwallner

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Bericht vom 19.10.2010 | 7.181 Aufrufe

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