Finale Schalko Cup
Es ist vollbracht, die Saison ist vorbei. Mein Motorrad läuft wie am ersten Tag, gesundheitlich bin ich bis auf einen Knorpelschaden super durch die Rennen gekommen, verheiratet bin auch noch und meine kleine Tochter sagt noch immer Papa zu mir. Wenn das kein erfolgreiches Jahr war. Aber um das Schiff noch ins trockene zu bringen stand am Wochenende noch der Granitbeisser am Programm. 6h in der Steinwüste von Schrems.
Leider stand am Samstag der Garten zum einwintern am Programm, so musste ich leider auf das Training und die Qualifikationsrunde bei Traumhaften Wetter- und Streckenverhältnissen verzichten. Macht nichts, fahr ich halt als letzter weg.
Durch die Zeitumstellung
wurde der Start vorverlegt und der Wecker hämmerte mich um 05:15h aus dem
Tiefschlaf. Nach romantischer Autofahrt in der nebeligen Landschaft des
Woodquarters hatte es dann doch nette 3 °C ! Zu kalt für meinen Fotoapparat,
darum auch das spärliche Bildmaterial. Brrrh, ich bin noch immer in der
Hoffnung das doch noch der Sommer kommt! 9h, Startaufstellung im Hexenkessel
von Schrems. Ich komm als Vorvorletzter in die letzte Startreihe zum stehen.
Vor mir 57 Einzelfahrer und 36 Teams. Heiliger Stollenreifen, das ist eine
Aufgabe. Aber ich musste an den Start sonst lasse ich meinen 2. Gesamtrang
sausen. Weiters musste ich auch meine Knorpelaufbautherapie für meine
angeschlagenen Knie für einen Tag unterbrechen ( Entschuldigung Dr. L.). |
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Bis ich dann endlich zum
fahren kam hatte ich schon fast meinen Camelbag vor lauter warten
ausgetrunken, aber dann Vollgas. Ich dachte nach 1h bin ich sicher an den
ersten 5 dran, doch ich rechnete nicht mit so vielen Brezn. Kaum war ich an
ein paar vorbei, kam schon wieder eine unübersichtliche Kuppe und ich lag
wieder im Gemüse. Diese Taktik führt definitiv nicht zum Erfolg! Also easy
going. Was solls ich muss nur unter die ersten 10. das genügt. Tempo
rausnehmen und die letzten 5h runterfahren. Währenddessen spielten sich bei
den Teams echte Dramen ab. Hier wechselten die Führungen fast jede Runde
zwischen den Teams Stocker, Fälbl/Engelmayer, Brandauer/Ocherbauer und
Schrank/Hippmann. |
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Bei den Einzelfahrern fuhr
Schopohl Günter den 4. Sieg in Serie heim, lediglich Ennsmann Roland und
Sailer Roland konnten sein Tempo annähernd mitgehen. Schopsi entwickelte
sich in diesem Jahr zum absoluten Langstecken Spezialisten. Ich konnte noch
insgesamt 50 Einzelfahrer überholen, aber mehr ging an dem Tag nicht,
zumindest nicht mit der Brechstange, Rang 7, nicht leiwand aber Ziel
erreicht. So ging die einzige 6h Rennserie heuer mit 4 absolut perfekt
organisierten Rennen und tollen Strecken zu Ende. |
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Einzel: Team: |
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Weitere Ergebnisse unter: http://www.granitbeisser.at.tt/ |
Bericht vom 08.11.2005 | 3.926 Aufrufe