Leatt Brace
Mattighofen wird sich wohl noch etwas Zeit lassen, bis man es offiziell macht. Dennoch scheint festzustehen, dass KTM beim Thema Nackenschutz in Zukunft auf das System des südafrikanischen Arztes Chris Leatt setzen wird. Er hat soeben die ersten Exemplare der Leatt-Brace im KTM-Design fertig gestellt. Davor ist monatelang auf Hochdruck entwickelt und getestet worden. Seit den tödlichen Unfällen von Richard Sainct und Fabrizio Meoni ist die Suche nach einem praktikablen Nackenschutz ja quasi Chefsache. Am aktivsten sind dabei der Sport-Orthopädie-Entwickler ORTEMA nahe Stuttgart, die Hersteller KTM und BMW und eben Chris Leatt, der bei der Weiterentwicklung der Leatt-Brace zuletzt auch auf Testdaten und Feedback der KTM-Werksfahrer zurückgreifen konnte. |
|
![]() |
![]() |
Die Vision nimmt Gestalt an. Das Leatt Brace im KTM-Design. Ab Herbst zu haben? |
|
Das nun vorliegende Modell soll
verhindern, dass die Halswirbelsäule des Fahrers im Falle eines Sturzes
überdehnt oder gestaucht wird. Und wenn die Leatt-Brace auf den ersten
Blick auch etwas sperrig aussieht, so soll sie die Bewegungsfreiheit doch so
gut wir gar nicht einschränken. |
![]() |
Selbst der Gedanke daran ist gewöhnungbedürftig: Offroad mit High-Tech-Halskrause. Leatt Brace beim Test in Südafrika. |
|
|
Text: flatout fightclub
Bilder: Leatt Brace (TM)
Bericht vom 20.03.2006 | 5.538 Aufrufe