Resch siegt wieder
Rolo Resch kämpft auf Kawasaki und KTM in der ÖM und an der Alpe Adria Front.
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Resch is back - 1. und 3. Platz |
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3. Lauf zur ÖM bei 28°C auf der bisherigen Heimstrecke der Österreicher - dem Pannoniaring. | |
Seit dem Ausstieg aus der Superbike WM gab es viele Spekulationen und Gerüchte über Gegenwart und Zukunft von Rolo Resch. Wann wird er wieder starten? Wo wird er starten? Hat er ein Bike und fährt er überhaupt noch Motorrad - oder nimmt er nur noch an Mehrkämpfen teil? Dass Roland das Motorradfahren nicht verlernt hat, konnte er vergangenes Wochenende am Pannoniaring eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Rakete ist immer noch scharf und startete gleich mit zwei verschiedenen Maschinen in der ÖM und im Alpe Adria Cup. | |
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Klasse Superbike 1000 |
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Roland konnte seinen Rhythmus erst im 2. Qualifying finden und sich im
dicht besetzten Alpe Adria Feld den 6. Startplatz sichern. Aus der 2.
Reihe starten birgt bekanntlich Nachteile, doch Roland liess mit der
serienmässigen RC-8R Track Edition alle Superbikes stehen und bog als
Führender in die erste Kurve. Er konnte die Vorteile der KTM, wie das
auf dem engen Pannoniaring besonders wichtige radikale Handling, perfekt
umsetzen und konnte durch spätes Bremsen und frühes Gasgeben 2 Sekunden
Vorsprung bis zur 2. Runde herausfahren. Nach der 3. Runde begann der
Hinterreifen zu schmieren Roland konnte weniger Kurvenspeed auf die
Geraden mitnehmen und musste einige Superbikes ziehen lassen.
Das Resultat: Dritter in der Alpe Adria Meisterschaft und SIEGER in der
ÖM.
Roland Dieser Sieg entschädigt für den Nuller in Brünn und mischt die
Karten in der ÖM SBK neu. Ein grosses Danke an mein Team, insbesondere
meine Mechaniker, und an meine Sponsoren (Der Reitwagen, Soletti, Völker
Personal, 2wheeler, Monty Motors, KTM, Pirelli, Pannonia Ring, Shoei,
Simhofer, Gaerne, WP-Haslacher und Club Activity) für die Unterstützung!
SBK Alpe Adria |
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Klasse Stocksport 1000 |
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Soletti Team: "Trotz zahlreicher Tests konnten wir das Chattering-Problem noch nicht lösen und waren froh, einen guten 5. Platz im Qualifying einfahren zu können. Bis spät in die Nacht erarbeiteten wir ein neues Setting, welches im Warm up auch funktionierte. Wahnsinns-Wholeshot beim Start, die brachiale Leistung der Kawasaki Ninja ZX-10R gepaart mit Rolands Feingefühl für die Kupplung beförderte das Duo sofort an die Spitze des Feldes. Leider konnte das Siegpotential nicht weiter bewiesen werden, da das Rennen aufgrund eines elektronischen Aussetzers noch in der ersten Runde beendet werden musste." Roland: Schade, dass ich kampflos die Führung in der ÖM abgeben musste und das Rennen nur von der Box aus erleben konnte. Wir haben jetzt 2 Wochen Zeit zur Analyse dann sehen wir uns am Slovakiaring wieder! |
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Text: 1000ps, weisz |
Autor
Bericht vom 06.06.2011 | 4.223 Aufrufe