ACC Ampflwang
ACC Ampflwang |
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Edi E. beim Schlammcatchen |
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Die Schlacht um Ampfelwang ist geschlagen. Ein Siegerpodest mit einem
neuen Motorrad und neuem Sieger. Der Tagebau hat für dieses Wochenende
Ampflwang wieder begonnen. Saturday Fight Fever Joe Lechner war es zu verdanken das wir den heuer bisher sicher bestbesetzten ACC Lauf miterleben durften. BMW war mit Ihrer neuen 450er an der Startlinie inkl. Werksfahrer. Er war es auch, der wahrscheinlich den coolsten ACC Track in das ehem. Kohlebergwerk von Ampfelwang schlug. Er war es auch der verantwortlich war, dass ich länger mit dem waschen des Motorrades beschäftigt war als mit dem Rennfahren! Aber alles der Reihe nach. Wie schon zu erahnen gab es eine echte Schlammschlacht, eine die ich in den letzten 10 Jahre nicht gesehen habe, es war so schlammig, dass es schon wieder lustig war. Aber nicht alle hatten das Vergnügen. Bei ersten Lauf am Samstag Vormittag war die Stecke von der nächtlichen Bewässerung richtig matschig aber noch nicht ausgefahren. Beim 2. Lauf am frühen Nachmittag trocknete es auf, und für den Hauptlauf um 16h schien alles perfekt zu werden. Doch es kam anders. Eine Stunde vor Rennbeginn zog ein Gewitter mit Hagel auf und waschelte die Strecke so richtig ein, füllte die Spurrillen zur Gänze mit Wasser auf. Pünktlich zum Start des Hauptlaufes kam die Sonnen wieder hervor. Nach der Einführungsrunde sahen alle aus als ob schon 2 Stunden vorüber wären. Doch Joe Lechner lies uns fast 2 Stunden ackern, eben Tagebau. Spurrillen ohne Ende, Schlamm, und Steilhänge die schon im trockenen kein Lärcherl sind forderten Fahrer und Material. Meine Hinterbremse verabschiedete sich schon in der 3. Runde. Die Kühler dürften bei Halbzeit leer gewesen sein. Aber super Stimmung bei den vielen Zusehern liessen einfach keinen Gedanken zum Aufgeben zu. |
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Pro Race Den Holeshot und damit eine saubere Brille sicherte sich Thomas Günther mit seiner neuen revolutionären 09er Husaberg, doch zog Berni Walzer bald vorbei und setzte sich vom restlichen Geld ab. Nach Halbzeit und komfortablen Vorsprung löste sich sein Kerzenstecker, dies nutzte die angereiste BMW Werksarmada mit Forster und Meyer Eiskalt aus und zog an Walzer vorbei, im Schlepptau Fuxi auf der Husaberg. Nach erfolgreicher Fehlersuche aber zuviel verlorener Zeit kam Walzer noch als 5. ins Ziel. Bester Österreicher wurde Daniel Stocker das als 4. nach der langen Verletzungspause noch einwenig mit der Kondition kämpft. Seriensieger Rudi Pöschl reiste diesmal mit einer Rippenbrellung an, konnte trotzdem ganz vorne mitmischen, erst als seine Kette heraussprang und sich im Getriebegehäuse gemütlich machte, war seine unglaubliche Siegesserie zu Ende, Platz 9 und ein paar wichtige Punkte zum Trost. Die ersten 3 waren alles Prototypen bzw. Vorserienmodelle. Ein klarer
Sieg für BMW Werksfahrer Gerhard Forster auf seiner G450X. Dahinter
Günther Thomas auf der 09er Husaberg vor Bert Meyer, der junge Deutsche
BMW WM Fahrer machte auch im Schlamm keine schlechte Figur. |
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1. Gerhard Forster, 2. Thomas Günther, 3. Bert Meyer |
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Text: Edi E. |
Bericht vom 10.06.2008 | 5.944 Aufrufe