Kawasaki macht Fortschritte: Auf die Kupplung kommt es an
Kawasaki macht Fortschritte: Auf die Kupplung kommt es an |
Auch ohne John Hopkins und Anthony West konnte Kawasaki vorige Woche in Sepang wichtige Entwicklungen voranbringen. Denn Olivier Jacque fuhr mit neuen Kupplungsteilen rund 150 Runden, womit er genau die Arbeit verrichtete, die Hopkins als eine der wichtigsten bis Saisonbeginn bezeichnet hat. "Ich habe hauptsächlich am Kupplungs-Setup gearbeitet, da John die Kupplung während der Schaltvorgänge beim Runterschalten viel benutzt. Wir versuchen, etwas zu finden, das zu seinem Stil passt und haben bei der Kupplung Fortschritte gemacht", sagte Jacque den Motorcycle News. Beim IRTA-Test in Jerez soll Hopkins dann selber überprüfen können, ob ihm die neue Abstimmung zusagt. Wichtig wird dabei vor allem die Abstimmung der Motorbremse sein, die der Amerikaner beim Runterschalten gerne auf diese Weise kontrolliert. "Wir müssen die Motorbremse mittels Elektronik und Kupplung abstimmen, wenn man das aber manuell handhaben will, dann ist die Kupplung nicht progressiv genug. John verwendet sie aber manuell, um die Motorbremse zu kontrollieren, das ist eben schwer und macht ihm Probleme", meinte Jacque. Verstärkt wird das noch durch die schnellen Schaltvorgänge bei Hopkins. Laut Kawasaki-Ingenieuren kann er in einer Sekunde vom sechsten in den ersten Gang herunterschalten. |
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Bericht vom 12.02.2008 | 2.759 Aufrufe