Hayden trauert: Super-GAU beim Heim GP
Hayden trauert: Super-GAU beim Heim GP |
Der amerikanische Super-Gau in Laguna Seca machte auch vor dem Weltmeister nicht halt. Nicky Hayden war mit vielen Hoffnungen in das Rennen gestartet, musste diese allerdings schon nach zwei Kurven wieder begraben. "Es ist so schade, bei meinem Heimrennen so ein Resultat zu holen, für mich, das Team und für die Fans. Es ist sicher eine schwierige Saison und so scheinen die Dinge nun einmal zu laufen - wieder ein Zwischenfall in der ersten Runde", lamentierte Hayden. Über den Zusammenstoss mit John Hopkins in der zweiten Kurve wollte er dann auch gar nicht weiter sprechen, da es im Nachhinein für ihn auch keinen Unterschied gemacht hätte. "Zum Glück habe ich mich nicht verletzt, denn ich bekam einen harten Schlag an mein Bein" meinte er nur. Doch nicht nur sein Bein bekam dabei etwas ab, sondern auch sein Bremskabel, weswegen die Bremse immer weicher und weicher wurde. "Die Einstellvorrichtung war kaputt, was bedeutete, ich konnte nichts daran ändern. Ich fuhr weiter, für den Fall, dass es eine rote Flagge gegeben hätte. Aber sobald ich eine Runde zurück war, wollte ich nicht in die Bahn der Führenden geraten, während meine Bremsen schlechter wurden. Das will ich niemandem antun, also kam ich an die Box", sagt Hayden. Die Enttäuschung war bei ihm nach der Aufgabe dementsprechend gross, denn die Unterstützung an der Strecke war für ihn das ganze Wochenende riesig. "Ich hätte es zumindest genossen, in das Rennen zu kommen und einen Kampf zu haben. Wir hatten einen guten Schwung, mit ein paar Podesten in Serie, aber jetzt haben wir ein paar Wochen frei und wir müssen einige Dinge definitiv neu bewerten und kämpfend zurückkommen." Ebenfalls nicht kämpfen konnte Dani Pedrosa, der mit den Reifen und mit stärker werdendem Chattering am Heck zu kämpfen hatte. "Es war ein sehr schweres Rennen für uns und ich bin mit dem fünften Platz nicht zufrieden, nachdem ich vorige Woche gewonnen und hier den zweiten Startplatz geholt habe. Ich hatte einen guten Start und habe in der ersten Runde geführt, konnte aber nie so hart pushen, wie ich das wollte", berichtete der Spanier. Als er mit den Problemen dann durchgereicht wurde, versuchte er immer wieder, bei seinen Konkurrenten mitzufahren, schaffte es aber nicht. "Ich wäre gestürzt. Also musste ich mich darauf konzentrieren, auf der Maschine zu bleiben, denn mehr konnte ich nicht tun." |
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Bericht vom 24.07.2007 | 2.546 Aufrufe