Repsol Honda durfte feiern: Man hat zum Siegen zurückgefunden

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Wichtiger als der Stand in der WM war für Dani Pedrosa die Erkenntnis, dass sein Team gewinnen kann. Nicky Hayden würde gerne ein problemfreies Wochenende haben

Repsol Honda durfte feiern: Man hat zum Siegen zurückgefunden

Das fröhlichste Team war am Sonntag auf dem Sachsenring relativ einfach auszumachen. Denn bei Repsol Honda durfte nach Dani Pedrosas Sieg und Nicky Haydens drittem Platz ein wenig gefeiert werden. Schliesslich war es lange her, seitdem man das letzte Mal einen so starken Auftritt hinlegen konnte. "Ich bin sehr, sehr glücklich mit dem heutigen Resultat. Das ist ein Sieg, den ich dem Team und Honda Racing widmen möchte, weil sie für lange Zeit wirklich hart gearbeitet haben, ohne die Resultate zu bekommen und ich bin froh, dass sie die Motivation behalten haben und in jedes Rennen mit vollem Einsatz gegangen sind", meinte Pedrosa nach seiner Rückkehr auf das Siegespodest.

Der Rennfilm lief im Vergleich zum Dank viel schneller in seiner Erzählung ab. Denn er startete einfach nur gut und pushte dann, was ihn ausser Reichweite der anderen Piloten brachte. Da die Reifen auch nicht entscheidend nachliessen, ging es so gemütlich nachhause. "Gegen Ende war die Lücke so gross, dass ich es relativ locker nehmen konnte, was angenehm war, da es ziemlich heiss war. Dieses Resultat verkleinert die Lücke in der WM ein wenig, was gut ist, aber das wirklich Wichtige an heute ist, dass wir wieder gewinnen", freute sich der Spanier.

Auch Nicky Hayden war wieder bester Stimmung, nachdem es für ihn bis zum Sonntag nicht so ausgesehen hatte, als ob er auch nur irgendwie in den Nähe des Podiums würde fahren können. "Das Team hat über Nacht einen tollen Job gemacht und grosse Verbesserungen an der Maschine vorgenommen. Ich kam im Warm Up raus und war viel schneller, deswegen war ich trotz meines 14. Startplatzes recht zuversichtlich", erzählte Hayden. Und schon beim Start konnte der Weltmeister einige seiner Kontrahenten hinter sich lassen und wollte weiter nach vorne, bis er ein komisches Geräusch vernahm. "Ich bin ein paar Runden langsamer geworden, um zu sehen, ob es ein Problem gibt. Es schien aber nichts auszumachen, also nahm ich den Kopf runter und habe wieder Plätze gutgemacht."

Und das konnte er eigentlich bis zum Schluss nach Lust und Laune tun, da auch bei ihm die Reifen gut durchhielten. Mit dem zweiten Podium in Folge im Rücken, lässt es sich für ihn jetzt gut nach vorne schauen. "Das ist ein gutes Resultat vor Laguna, aber ich muss es schaffen, das ganze Wochenende - Freitag, Samstag, Sonntag - richtig hinzukriegen. Wir haben am Freitag viel Zeit mit Problemen verloren und der Samstag lief nicht viel besser, was uns einiges gekostet hat", monierte er. Trotzdem funktionierte es bei ihm am Sonntag und die zwei Podestplätze für sein Team konnte Hayden nicht ganz ignorieren - ausserdem geht es für ihn ja jetzt nachhause.

©adrivo Sportpresse GmbH
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Foto: ©Honda

Bericht vom 17.07.2007 | 2.546 Aufrufe

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