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Der neue SBK Kurs Vallelunga ruft die Fahrer und ihre Teams. Bei brütender Hitze wurden die ersten Testrunden gedreht!

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Xaus überrascht die Superbike-Stars
 

Die Stars der Superbike-WM äussern sich über die Strecke von Vallelunga, wo am Wochenende erstmals ein offizieller Test durchgeführt wurde.
 
In Vallelunga geht am letzten September-Wochenende erstmals ein Superbike-WM-Lauf über die Bühne. Im Rahmen der offiziellen Testfahrten hatten die Superbike-WM-Piloten an diesem Wochenende die Gelegenheit, die Strecke vor den Toren Roms kennen zu lernen. Xerox-Ducati-Werkspilot Troy Bayliss sicherte auf der adaptierten Piste am ersten Tag die Bestzeit vor WM-Leader James Toseland auf der HANNspree-Honda und Noriyuki Haga auf der R1 des Teams Yamaha Italia. Toseland büsste auf Bayliss nur etwas mehr als eine Zehntelsekunde ein.
 
Bayliss: Mit den Gedanken schon in Brünn
Der Katalane Ruben Xaus drehte mit der Sterilgarda-Ducati am Sonntag vormittag in der ersten Session des Tages gewaltig auf und fuhr in 1:36.3 die absolute Bestzeit vor Bayliss. Wir haben am Sonntagnachmittag auf die weichen Qualifyer verzichtet, weil die Piste derart heiss war, erklärte Bayliss. Wenn wir Ende September wieder hierher kommen, wird es etwas kühler sein und daher sind die Tests dahingehend jetzt wohl von geringer Bedeutung. Wir haben nun eine kleine Pause bis Brünn, was für uns wohl das schwierigste Rennen der Saison werden könnte. Meine schnellste Zeit bin ich am Morgen auf Qualifyern gefahren, aber wir sind auch mit Rennreifen nicht weit von der Spitze entfernt. Lorenzo Lanzi mit der zweiten Xerox-Werks-Ducati musste am Samstag einmal zu Boden und beendete die Tests nur mit einer Zeit von 1:37.8, was in der Endabrechnung lediglich den elften Platz bedeutete.

Ruben Xaus drehte mit der Steligarda_Ducati am zweiten Testtag mächtig auf


Toseland glänzt mit Konstanz
James Toseland verlor am ersten Testtag in Vallelunga nur wenige Hundertstel auf Troy Bayliss. Der HANNspree-Honda-Pilot und WM-Leader aus Sheffield betätigte seine ansteigende Form und war auch am zweiten Testtag mit 1:36.7 im Spitzenfeld zu finden.
Anders sein italienischer Teamkollege Roby Rolfo mit der zweiten Ten-Kate-Fireblade, der an den beiden Tagen vor den Toren Roms nur auf eine persönliche Bestzeit von 1:37.6 kam. Michel Fabrizio erreichte für DFX-Honda auf eine Zeit von 1:37.8. Das Alto-Evolution-Team mit Karl Muggeridge will in Brünn in knapp zwei Wochen wieder mit dabei sein.
 
Biaggi im Kies
Für Lokalmatador Max Biaggi lief der erste Testtag auf der Strecke vor den Toren seiner Heimatstadt Rom nicht ganz nach Wunsch. Der Römer warf die Alstare-Corona-Suzuki in den Kies und kam im Tagesklassement auf die sechstschnellste Zeit. Der Sturz des vierfachen 250er-Weltmeisters hatte zum Glück aber keine ernsthaften Auswirkungen.
Die Streckenführung gefällt mir eigentlich ganz gut, auch wenn es etwas enger ist, als auf anderen Pisten, aber es gibt in den Bremszonen einige Überholmöglichkeiten, erklärte der 35-Jährige. Mit meiner Rundenzeit auf Rennreifen war ich in der Zeitentabelle an der zweiten Stelle, das stimmt zuversichtlich. Ich denke, unser Paket ist für Vallelunga ganz gut. Am Sonntagvormittag verbesserte Biaggi seine Rundenzeit mit Rennreifen auf 1:37.4, lag damit aber bereits als Fünftschnellster bereits acht Zehntel hinter der Bestzeit des entfesselten Xaus. Biaggis Teamkollege Yukio Kagayama konnte sich am zweiten Tag nicht mehr steigern und landete in Vallelunga mit 1:37.6 auf Rang neun der Test-Zeitentabelle.
 
Yamaha: Corser wieder vor Haga
In der Yamaha-Italia-Truppe von Massimo Meregalli hatte in Vallelunga der WM-Dritte Noriyuki Haga am ersten Tag die Nase vorne. Sein Teamkollege, der zweifache Weltmeister Troy Corser drehte am zweiten Tag den Spiess um und markierte in 1:36.7 die insgesamt drittbeste Zeit, während Haga am zweiten Testtag nur auf 1:37.5 kam. Am Sonntagnachmittag lag die Streckentemperatur wohl um die 50 Grad und Zeitenverbesserungen waren daher kaum mehr möglich, erklärte Corser. Die Strecke ist etwas eng und einigen Stellen etwas wellig. Es gibt nicht sehr viele Überholmöglichkeiten und an einigen Stellen ist die Streckenbegrenzung recht nahe.
Neukirchner verzichtet
Shinichi Nakatomi steigerte sich am Sonntag auf 1:38.1 und war damit schneller als PSG-1-Kawasaki-Pilot Fonsi Nieto. Teamkollege Regis Laconi machte mit der gesamt sechstbesten Testzeit auf sich aufmerksam. Vito Iannuzzo kam bei seinem ersten offiziellen Auftritt für PSG-1-Kawasaki auf 1:39.4. Der Sachse Max Neukirchner aus dem Team-Suzuki-Germany fehlte in Vallelunga genauso wie Chris Zaiser mit der MV Agusta des Teams LBR.
 
Alle Vallelunga-Superbike-Testzeiten
  1. Ruben Xaus-Sterilgarda-Ducati                  
  2. Troy Bayliss-Xerox-Ducati                         
  3. Troy Corser-Yamaha Italia                   
  4. James Toseland-HANNspree-Honda          
  5. Max Biaggi-Alstare-Corona-Suzuki            
  6. Regis Laconi-PSG-1-Kawasaki                  
  7. Noriyuki Haga-Yamaha Italia                     
  8. Roby Rolfo-HANNspree Honda                   
  9. Yukio Kagayama-Alstare-Corona-Suzuki        
  10. Michel Fabrizio-DFX-Honda                       
  11. Lorenzo Lanzi-Xerox-Ducati                      
  12. Shinichi Nakatomi-Yamaha Racing
  13. Fonsi Nieto-PSG-1-Kawasaki
  14. Alessandro Polita-Celani-Suzuki
  15. Vittorio Iannuzzo-PSG-1-Kawasaki
  16. Luca Morelli-DFX-Honda
  17. Dean Ellison-Ducati
1:36.382
1:36.556
1:36.731
1:36.783
1:37.440
1:37.455
1:37.506
1:37.647
1:37.655
1:37.817
1:37.873
1:38.138
1:38.804
1:39.222
1:39.460
1:40.070
1:40.589
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Text: Johannes Orasche

Autor
karolettaLambretta

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Bericht vom 10.07.2007 | 3.731 Aufrufe

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