Nicht konkurrenzfähig: Gresini verlangt Hilfe von Honda
Nicht konkurrenzfähig: Gresini verlangt Hilfe von Honda |
Für die Gresini-Mannschaft hielt das Rennen in Barcelona keine angenehmen Überraschungen bereit. Toni Elias ging der Motor hoch und Marco Melandri kämpfte im Rennen im Mittelfeld und nicht an der Spitze. "Ich denke, das war eines der schwersten Rennen für unser Team. Wir sind in einer kritischen Situation - Honda muss reagieren und wir brauchen Hilfe von ihnen, damit wir wieder konkurrenzfähig sein können", klagte Teamchef Fausto Gresini deswegen auch am Sonntagnachmittag. Was bei ihm noch zusätzlich die Alarmglocken läuten liess, war der Umstand, dass Melandri als Neunter der zweitbeste Honda-Pilot war. Der Italiener selbst war mit seinem Abschneiden alles andere als zufrieden, was er auch am Material ausmachte. "Wir gehen durch eine schwierige Phase. Das Team gibt sein Bestes, arbeitet hart, aber die Resultate kommen nicht. Die Maschine flösst mir nicht viel Vertrauen ein und ich kann nicht so fahren, wie ich das will. Ich bin wirklich enttäuscht", monierte Melandri. Das Problem war dabei das altbekannte: er kam mit der Front der Maschine einfach nicht zurecht. "Nach ein paar Runden verlor ich das Vertrauen daran. Ich bin herumgehoppelt und es war sehr schwer, zu fahren. Wir werden drastische Veränderungen vornehmen müssen." Sein Teamkollege Toni Elias hatte seine eigenen Schwierigkeiten. Die lagen bei ihm allerdings nicht in der Fahrbarkeit der Maschine, sondern an dem Motorschaden, der ihn ereilte. "Ich bin wirklich enttäuscht, da ich ein gutes Rennen hatte. Ich hatte einen guten Start und es sah danach aus, als ob der fünfte Platz in Reichweite wäre, bis der Motor in Runde 14 den Geist aufgab", erklärte der Spanier. Besonders niedergeschlagen war er, weil sich das ausgerechnet in Barcelona ereignet hatte. "Diese Dinge passieren im Rennsport, aber ich bin wirklich betrübt, weil das mein Heimrennen war, vor all meinen Fans." |
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Foto: ©Honda |
Bericht vom 11.06.2007 | 3.081 Aufrufe