Keine Panik bei Repsol Honda: Näher als auf dem Papier

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Nicky Hayden ist nach dem ersten Tag in Barcelona nicht beunruhigt und Dani Pedrosa hat seinen Sturz gut weggesteckt.

Keine Panik bei Repsol Honda: Näher als auf dem Papier

Eigentlich sah alles danach aus, als ob Nicky Hayden nach dem ersten Tag in Barcelona wieder nur Schlimmes würde vermelden können. In beiden Sessions lag er ausserhalb der Top Ten und sein Rückstand zur Spitze betrug im zweiten Training knapp eine Sekunde. Doch Hayden hatte nicht viel zu klagen. "Ich fühle mich näher dran, als es auf dem Papier aussieht und am Ende des Nachmittages, auch wenn meine Position nicht grossartig war, haben wir eine gute Richtung gefunden und waren konstant", berichtete der Weltmeister.

Doch er musste auch gestehen, dass es am Morgen nicht wirklich nach Plan gelaufen war. "Es gab ein paar Probleme mit einer Maschine und es hat lange gedauert, um herauszufinden, was nicht gepasst hat. Das hat uns etwas zurückgeworfen, aber wir haben am Nachmittag ein paar Änderungen gemacht, inklusive des Getriebes, und das hat sehr geholfen", sagte Hayden. Trotzdem gibt es noch ein paar Streckenteile, wo er viel Zeit verliert und andere, an denen es nicht so ist. Deswegen meinte er: "Auch wenn ich am Nachmittag weniger als eine Sekunde hinten war, ist das doch recht viel und es wäre schön, morgen einen grossen Schritt nach vorne zu machen."

Dani Pedrosa schien zu Beginn des ersten Trainings dem Rest des Feldes schon einen Schritt voraus, vor allem weil er konstant schnell fahren konnte. "Das Setup sieht OK aus, auch wenn wir noch an den Reifen arbeiten müssen. Wir sind aber in guter Verfassung", erklärte er. Mit der Bestzeit vom Vormittag war er für den Nachmittag dann entsprechend motiviert, hatte aber seinen kleinen Sturz. "Ich kam in Kurve drei leider nach draussen, fuhr mit zu viel Neigungswinkel auf den schmutzigen Teil der Strecke und bin gestürzt. Es war mein Fehler und ein recht normaler Unfall", sagte er.

Verletzt hatte sich Pedrosa glücklicherweise nicht, aber an der Maschine gibt es viel zu reparieren. "Danach konnte ich nicht mehr so schnell fahren, weil das Setup der zweiten Maschine bei weitem nicht perfekt war. Sobald das aussortiert ist, sieht es für morgen aber gut aus", meinte der Spanier. Team Manager Makoto Tanaka war mit dem Tag trotz Sturz bei Pedrosa und leichtem Rückstand bei Hayden aber nicht unzufrieden. "Er [Pedrosa] wurde nicht verletzt und scheint in guter Verfassung zu sein. Nicky hatte Probleme, ein gutes Setup zu finden und wir müssen arbeiten, um das zu verbessern - ich denke, er kann sich von der Position nach vorne arbeiten."

©adrivo Sportpresse GmbH
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Foto: ©Repsol

Bericht vom 08.06.2007 | 3.246 Aufrufe

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