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Unterstützung
vom Chef persönlich |
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Resch bekam am Valencia-Wochenende eigens
Unterstützung von Reitwagen-Macher Andreas Werth. "Am Beginn lagen wir
mit der Gabelvorspannung etwas daneben, aber als wir das korrigiert
hatten, ist es auch auf der Piste gut gelaufen", freute sich Resch, der
seine GSX-R auf Startplatz 5 stellte.
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Tipps vom Landsmann |
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Das Rennen wurde vier Runden vor Schluss
abgebrochen, nachdem ein Pilot nach Start-Ziel Öl verloren hatte. Resch
war einer der nachkommenden Piloten, die auf der Ölspur ausrutschten. In
der Wertung kam jedoch der Stand in der Runde zuvor und somit holte sich
Resch Platz 8. Rene Mähr als Gesamtzweiter des GSX-R-750-European-Cup
2006 stand dem Niederösterreicher mit Tipps zur Seite. "Ich war auf
meiner letzten Quali-Runde bis zur Kurve vor Start-Ziel auf Pole-Kurs,
bin dann aber leider geradeaus in den Kies gefahren", schildert Resch.
Der Deutsche Dominic Lammert gewann das Rennen souverän. |
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Rene Mähr:
gelungene Talentprobe |
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Der Vorarlberger Rene Mähr fühlt sich in der
Satelliten-Truppe von Michael Galinskis MGM-Team unter der Leitung von
Van der Heyden sehr glücklich. "Das Motorrad läuft ausgezeichnet, muss
ich sagen. Donington war nicht wirklich leicht, aber hier in Valencia
ist es deutlich besser gelaufen", stellte der Zweite des
Suzuki-GSX-R-750-European-Cup von 2006 fest. Im Rennen, das bei
Halbzeit wegen eines Unfalls abgebrochen und neu gestartet werden
musste, schaffte Mähr den guten siebten Rang. "Die Reifenwahl hat
gepasst, vorne Regen- und hinter Trockenreifen, das sagt ja schon
alles", erklärte der Feldkircher.
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Quelle: http://www.rene-maehr.a |
Immer an der Kippe |
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"Man ist fast immer in Sturzgefahr. Im ersten
Teil des Rennens waren die Regenreifen bei abtrocknender Piste nach
wenigen Runden bereits wie Slicks", schilderte Mähr. "Auf der
Start-Ziel-Geraden hatten wir derartig viel Wheelspin, dass der Motor
schon 300 Meter früher als sonst ausgedreht hat. Die Piste muss man sich
in der Einführungsrunde sehr gut anschauen, um dann bescheid zu wissen.
Ich mache das mit dem Fuss und mit der Hinterbremse."
Die ersten Rennen zum lernen, Ab Mitte Saison muss 5 in jedem Rennen
möglich sein."
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Tode will nach oben |
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Arne Tode gewann 2006 in der IDM souverän den
Supersport-Titel. Der Wahl-Mannheimer will dennoch nichts mehr von der
heimischen Rennszene wissen. "Ich kann zehn Mal deutscher Meister
werden, zu internationalem Aufsehen oder für eine internationale
Karriere wird es mir nicht helfen", ist Tode überzeugt. "Das Umfeld der
Superbike-WM ist für mich ein idealer Platz. Man kann sich auch mal
einen schwächeren Tag leisten. Aber wenn es gut läuft, dann sind hier
alle Leute dabei, die für die weitere Karriere wichtig sind. Ausserdem
ist der 1000-FIM-Cup das ideale Sprungbrett für die Superbike-WM. Die
Supersport-WM-Klasse ist in meinen Augen eher nicht mehr so wichtig."
Tode fährt eine CBR 600 im Team Van Mol. "Die Technik übernimmt aber das
Alpha Technik Team, mit denen ich auch unbedingt weiter zusammenarbeiten
möchte." In Valencia lief es nicht nach Plan: Nach Startplatz 13 kam
Tode in der Addition der beiden Rennen nach zwei verpatzten Starts nur
auf Platz 15.
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Quelle: http://www.arnetode.de |
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Giuseppetti als Teilzeitrennfahrer |
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Der ehemalige 125er-Grand-Prix Pilot Dario
Giuseppetti übt seinen Job als Rennfahrer im Moment nur im
Teilzeitmanagement aus. "Ich arbeite zu Hause bei meinem Vater im
Unternehmen und möchte dieses auch irgendwann mal übernehmen", erklärt
Giuseppetti. Wie Arne Tode will auch Giuseppetti nicht viel von der IDM
wissen. Es wird wohl nur einen Einsatz im Rahmen des Wochenendes auf dem
Nürburgring geben." Der Berliner fährt 2007 im Team von Michael Galinski
zusammen mit Didier Vankeymeulen, Rene Mähr und Timo Gieseler eine
Yamaha R1. "Leider bin ich sehr wenig zum Testen gekommen, weil wir das
Motorrad später bekommen haben. Zudem hat mich in Donington eine
Magen-Darm-Grippe geplagt. Aber ich denke aber, dass wir das Fahrwerk
rasch in den Griff bekommen werden. Der Umstieg von WP auf Öhlins
erfordert einige Änderungen, es gibt mehrere Einstellungsstufen am
Fahrwerk." |
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Neue Rennstrategie ist gefragt |
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Der ehemalige GP- und IDM-Superbike-Pilot
Giuseppetti hat noch etwas Mühe mit der Rennstrategie. "Die eher kurzen
Renndistanzen im Superstock-FIM-Cup sind für mich natürlich etwas
gewöhnungsbedürftig. Wenn ich den Rhythmus gefunden habe, sind wir meist
schon gegen Rennende, aber auch das sollte lösbar sein." Im Rennen
kugelte sich Giuseppetti die Schulter nach einem heftigen Highsider die
Schulter aus und muss eventuell mit einer Operation rechnen.
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Text: Johannes Orasches
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