SuMo Intercup Melk 06
2. Lauf zur Österreichischen
Supermoto Meisterschaft 2006 |
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Am 20. und 21. Mai startete am Wachauring, der schnellsten Strecke am heimischen Supermotokalender, die zweite Runde des Supermoto Intercup. Mit dabei Stars wie Bernd und Daniel Hiemer, Dirk Spaniol und der spektakuläre Boris Chambon. Was sich am letzten Wochenende in Melk wieder abgespielt hat, kann schwer beschrieben werden, es muss einfach erlebt werden. Wenn die österreichischen Top-Fahrer wie Maxwald, Reiter oder Resch - entschuldigt den Ausdruck - 'deklassiert' werden, weil ihnen Ausserirdische wie Bernd Hiemer und Boris Chambon pro Runde eine Sekunde abnehmen. Oder wenn Boris Chambon aus der Kurve schräg am Hinterrad auf die Start-Ziel feuert, in dieser Lage auch noch einen Fuss vom Rasten nimmt, das Bein im Rossi Stil zur gegenüberliegenden Seite streckt und die Gerade voll durchzieht. Das kann man nur annähernd nachvollziehen, wenn man es unmittelbar erlebt hat. Verstehen wird man es nie. Bereits in den freien Trainingsläufen zeigte Bernd Hiemer, was er kann und war fast eine Sekunde schneller als Maxwald oder Resch. Doch im Qualifying gab er dann so richtig Gas und fuhr mit seiner KTM 630 SMS eine Rundenzeit von 1:11.894 vor Maxwald mit 1:13.043 und seinem Bruder Daniel Hiemer. Roland Resch landete in der zweiten Startreihe hinter Jochen Jasinski auf Platz 5.
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Angesichts der von Bernd Hiemer gefahrenen Zeiten im Training habe ich Hannes Maxwald zum Ernst der Lage befragt: kot: Hannes Maxwald, in der Startaufstellung
eingeklemmt zwischen den zwei Hiemer Brüdern, wird's heute einen
deutschen Sieg geben oder einen österreichischen? |
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Maxwald: Glaube schon an einen deutschen Sieg. |
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Klasse S1 Profi Der zweite Lauf endete mit demselben Ergebnis, allerdings war der Deutsche trotz einiger Regentropfen noch schneller und nahm Maxwald über 17 Sekunden ab. Dritter Rolo Resch vor dem Honda Piloten Christian Ackerl.
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Von links: Maxwald, Bernd Hiemer, Soletti |
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Klasse S2 Profi Im zweiten Lauf konnte der Sieger des Saisonauftakts in Greinbach vor einem Monat, Wilfried Reiter, auf den zweiten Platz vorfahren, gegen Boris Chambon hatte aber auch er nicht den Funken einer Chance. Doch ein wirklich spannendes Duell war der Kampf um den 3. Platz zwischen Rolo Resch und Daniel Hiemer. |
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Von links: Riese Resch, Zwerg Chambon, Willi Reiter |
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In den letzten Runden kam Resch immer dichter an Hiemer heran, fuhr ihm sogar zweimal auf das Hinterrad. Mehrere Versuche, an dem Aprilia Fahrer vorbeizugehen, blieben erfolglos. Resch kann trotzdem zufrieden sein. In der Tageswertung belegte er Platz 2 und führt nun die S2 Klasse in der österreichischen Meisterschaft an. Die Gaststars sind übrigens am 24. u. 25. Juni bei der Supermoto WM in Melk wieder zu sehen. Auf keinen Fall verpassen!
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Bernd Hiemer in Aktion |
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Der knapp über einen Meter grosse Boris Chambon war am Motorrad der Grösste. Irre Show! |
Bernd Hiemer geht vorher das gesamte Rennen im Geiste durch und posiert sofort für ein Foto. |
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4. Platz für Rene Esterbauer, der zwei tolle Rennen fuhr |
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Dirk Spaniol, Führender der S2 Klasse in Deutschland, schraubt mehr als jeder andere Fahrer an seiner Suzuki herum. | Daniel Hiemer zeigt eindrucksvoll, dass die V2 Aprilia hervorragend funktioniert. Auch mit der Lautstärke gibt es keine Probleme. |
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Feine Ware. Das nächste Mal Werkzeug nicht vergessen |
Die KTM Spione beim Aprilia Team sind praktisch nicht zu erkennen. |
Alle Ergebnisse auf: www.supermoto-racing.at Mehr Actionfotos auf: www.photo-x-press.at
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Photos by Peter Leitl/www.photo-x-press.at |
Bericht vom 23.05.2006 | 5.790 Aufrufe