RTS Hungaro
4. Lauf zur Langstrecken ÖM 2005 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Das Beste haben sich die Langstrecken Racer bis zum Finale in Budapest aufgehoben. Bei einem packenden Rennen kämpfte das MPU Team (Unger / Klepatsch) gegen das Bridgestone Austria Team (Jetschko / Schaffernak) bis zur letzten Sekunde um den Sieg. Josef Unger holte als Ersatz für den verhinderten Andi Savonith den Kawasaki Cup Racer Mario Klepatsch ins Team. Im letzten Turn legte Unger eine sensationelle Aufholjagd hin und überholte Mundl Jetschko 3 Runden vor Schluss. Der irre Mundl Jetschko brauchte für den Gesamtsieg mit seiner CBR 1000 RR eigentlich nur noch ein paar Punkte sammeln, wollte aber auch am Hungaroring unbedingt siegen. So legte er den Rechenstift zur Seite und fuhr in der 90. und damit letzten Runde noch seine schnellste Runde mit 1:58.445. Trotzdem ging Unger nach einem 3 Stunden Rennen mit 0.6 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Den Gesamtsieg in der Langstrecken ÖM 2005 holte sich aber trotzdem das fehlerfreie Duo Schaffernak / Jetschko. Stolz präsentierte auch das Team Zweirad Fischer die beiden Pokale für Platz 3 in der Langstrecke. Hans Steiner (der Mann mit dem Suzuki Kapperl) und Richard Rampula (der Mann mit dem Simsi Back Aufnäher) waren diesmal flott unterwegs. Andi Fischer (vorne unten) gab mit Ducati Racer Mlcoch Gas und holte Rang 6 in der Langstrecke. |
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![]() Die Fischer Racing Crew. |
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Ergebnis 4. Rennen Langstrecken ÖM Most
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*Gesamtsieger 2005 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Siegerfoto haben wir diesmal leider keines. Doch gehen wir mal davon aus, dass die Burschen am Podest eine wilde Sauerei bei der Sektspritzerei veranstaltet haben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kawasaki ZX-6 Castrol Cup | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Auch zu Saisonende präsentiert sich das Kawasaki Cup Starterfeld noch mit stolzen 24 Startern. Das Konzept Kawasaki Cup ging auch in der Saison 2005 perfekt auf. Serienmässige Motorräder, gleiche Reifen, gleiche Rahmenbedingungen und eine tolle Cupbetreuung durch Kawasaki, Dunlop und RTS begeistern die Piloten. Schon zu Beginn der Saison 2005 zeigte Mario Klepatsch ganz deutlich, dass er heuer den Gesamtsieg für das Team Lietz erobern möchte. Richi Holzer war über die gesamte Saison ein würdiger Sparring-Partner aber eben ein kleines bisserl langsamer als Mario. Auch am Hungaroring fuhren die beiden Racer in einer eigenen Liga. Zu Beginn ging Tom Riepl das Tempo der beiden Führenden noch mit, doch dann musste er sich mit Platz 3 begnügen. Ich selbst wurde Livezeuge des gewaltigen Duells an der Spitze. Als ich 2 Kurven vor Schluss gerade noch überrundet wurde, schoss mir Mario Klepatsch aussen und Richi Holzer innen um die Ohren. Ganz schlimmer Speed! Klepatsch siegte dann, wie so oft, knapp vor Richi Holzer. |
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![]() Das Kärntner Freakymoto Team diesmal mit bekannter Verstärkung. Die 3 Kawa Cup Racer Tom Riepl (ganz links), Günther Knafl (mitte) und der schnellste Landwirt Österreichs Sepp Ulbing (rechts). Auch um den Nachwuchs kümmern sich die Freakymoto Racer. Sehen wir am Bild evtl. schon den nächsten Cup Piloten 2006? |
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![]() Auch in Tirol wird kräftig Gas gegeben. ZZZams Boss Tom Sailer (mitte) hat über den Winter ein neues Team aus dem Boden gestampft. Er selbst fuhr diesmal auf Platz 11 und wird von Rennen zu Rennen schneller. Am Hungaroring war das Team zwar nur zu Dritt, doch beim Abschlussrennen möchte man wieder vollzählig sein. |
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![]() In der Box lebt er - Der Kawa Cup Spirit! Viele Freundschaften sind hier entstanden, viele Duelle wurden hier besprochen. Auf der Rennstrecke kennt man keine Gnade, doch in der Boxengasse gibt es immer gute Laune. |
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Mario Klepatsch (Photo rechts) lacht zufrieden. Mit seinem Sieg am Hungaroring holt er sich vorzeitig den Gesamtsieg im Kawasaki ZX-6 Castrol Cup 2005. Für die Saison 2006 haben sich schon einige gute Möglichkeiten aufgetan. Kawasaki Österreich bekommt eine Ex-SSP-WM Maschine nach Österreich und würde Mario Klepatsch damit gerne in stark besetzte Starterfelder schicken. Auch von 1000PS hat er schon ein grossartiges Angebot bekommen. Mario Klepatsch mit NastyNils Lederkombi und NastyNils Transponder als mörderisches Talent in die Kawa Cup Saison 2006? Ein Traum! |
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Jahr für Jahr finden neue Piloten den Weg in den Kawasaki ZX-6 Castrol Cup. In der Saison 2005 gibt es erstmals eine eigene Rookie Wertung - eine eigene Klasse für die Neueinsteiger. Der Aufsteiger Tom Riepl holte sich auch diesmal Platz 1. Auf Platz 2 der MPU Neueinsteiger Christian Schmall vor Lietz Rookie Andi Geirhofer. (Photo rechts) Auch in der Saison 2006 wird es den Kawa Cup wieder in gewohnter Qualität geben. Interessierte Rookies dürfen schon zu trainieren beginnen. Denn nirgendwo anders kann man sich besser weiterentwickeln als in einem starken Markenpokal. |
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![]() Nur am Siegerpodest sind die Piloten des Kawa Cups noch gnadenloser als auf der Rennstrecke. Hier können sich die Lehrburschen Klepatsch und Riepl noch was vom Schnellspritzer Richi Holzer abschaun. |
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Ergebnis 6. Lauf Kawasaki ZX-6 Castrol Cup | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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*) Gesamtsieger 2005 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Klasse Supersport | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bei den Supersportlern war wie so oft kein Kraut gegen Peter Lietz und seine traumhafte Ducati 749 R gewachsen. Der ehrgeizige Motorradhändler aus Amstetten war auch diesmal die Nr. 1 und braucht nur noch 10 Punkte für den Gesamtsieg in der Klasse Supersport. Beim Rennen am Hungaroring war aber auch Peter Hofmann mit seiner CBR 600 RR in Bestform. Er brannte seinen Gegner Peter Schoibl deutlich her und holte sich Platz 2. Peter Schoibl holte sich Platz 3 deutlich vor Grill, Ankowitsch und Krutzler. Auf Platz 11 kam mit Petra Bartl eine Frau in die Punkte der Klasse Supersport. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Peter Lietz vor Peter Schoibl und Peter Hofmann |
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Ergebnis 7. Lauf Supersport
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Klasse Superbike | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Auch in der Klasse Superbike gab es eine vorzeitige Titelentscheidung. BikeCity Racer Peter Paukovitsch war heuer in Bestform und holte sich mit einem Sieg am Hungaroring den Titel bei den Superbikern. Josef Unger war mit seiner Ducati zwar oft dicht dahinter aber gegen Pauki hatte er heuer keine Chance. Das Rennen am Hungaroring bekam vom zähen Racer Roland Schuch zusätzliche Würze eingehaucht. Es gab niemanden im Spitzenfeld mit dem er sich keinen Zweikampf lieferte. Am Ende musste er sich aber dann mit Platz 4 hinter Pauki, Unger und Mühlberger zufrieden geben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Roland Schuch (171) geht nach einem mörderischen Start in Führung. Pauki (97) sieht dem Treiben jedoch nicht lange zu und geht schnell vorbei. Markus Golser (33) fährt irre Schräglagen und geht in der Kurve vor Start-Ziel jedoch zu Früh ans Gas. Highsider und Abgang von Markus. Wir wünschen gute Besserung. |
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![]() Sepp Unger und Onkel Lu legen Hand an. |
Onkel Lu hatte am Hungaroring viel Zeit für seine beiden Schatzis (diesmal die Motorräder - nicht die Damen). Sogar das Blauzeug wurde übergestreift um Neffen Sepp ordentlich unter die Arme zu greifen. Die Unger-Bilanz des Wochenendes kann sich sehen lassen. Sieg in der Langstrecke, Sieg in der Ducati Challenge und 2. bei den Superbikern. An einem Racing Wochenende hackelt Sepp Unger mehr als ich in einem ganzen Jahr. Wenn ich dort daneben stehe, bekomme ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Bei kniffligen Problemen werden die Eisen immer zum Racing-Experten Sepp Unger geschoben. Wenn er nicht gerade fährt, dann hilft er beim Schrauben - auch an den Eisen der Gegner. |
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![]() Ohne Worte! |
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Ergebnis 7. Lauf Superbike -750
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Ergebnis 7. Lauf Superbike
*) Gesamtsieger 2005 |
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Ducati Challenge | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wenn Ducati Monster, 749er und 999er gemeinsam um die Ecke wetzen, dann ist Ducati Challenge angesagt. Neu in der Saison 2005, und schon ein Fixpunkt im RTS Kalender. Auch diesmal waren mehr als 20 Ducati Piloten mit am Start. Faszinierend waren die Eisen schon in der Boxengasse. Von der gebrauchten Monster bis zur WM Werksmaschine steht in der Ducati Challenge alles am Start. |
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![]() Keine Gnade mit den nackten Monster Ducs! |
![]() Wer würde bei dieser zärtlichen Pflege nicht lächeln. |
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Gestartet wird gemeinsam, doch in der Wertung stehen 2Ventiler und Naked Bikes, Supersportler und Superbiker getrennt am Podest. Doch im Rennen kennt man da keinen Unterschied. Am Photo links 999er Pilot Sepp Ulbing noch hinter 749er Fahrer Peter Lietz. Insgesamt war Sepp Unger mit seinem Dreambike die Nummer 1 vor Markus Golser und Bridgestone Pilot Josef Ulbing. |
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3. Rennen Ducati Challenge Klasse
Monster & 2 Ventiler
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3. Rennen Ducati Challenge Klasse
Supersport
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3. Rennen Ducati Challenge Klasse
Superbike
Leider nicht am Bild: Markus Golser nach seinem Sturz im Superbike Rennen. |
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Das nächste RTS Wochenende
steigt von 1.-2.10 am Pannoniaring. Rennen werden gefahren in den
Klassen Kawa Cup, Duc Challenge, Supersport und Superbike.
Freifahrer kommen am Sonntag Nachmittag auf ihre Kosten. (Link Zeitplan) |
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Bericht vom 11.09.2005 | 8.429 Aufrufe