Yamaha R3 2018 vs. Kawasaki Ninja 125 2019
Bewertung
Yamaha R3 2018 vs. Kawasaki Ninja 125 2019 - Vergleich im Überblick
Der Yamaha R3 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 321 Kubik steht die Kawasaki Ninja 125 mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 125 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 42 PS bei 10750 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Kawasaki mit 15 PS bei 10000 U / min.
Das maximale Drehmoment der R3 von 30 Newtonmeter bei 9000 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 12 Nm Drehmoment bei 7700 Umdrehungen bei der Ninja 125.
Die Ninja 125 setzt vorne auf eine Telegabel konventionell mit 37 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Yamaha vorne eine Einzelscheibe und hinten eine Scheibe. Die Kawasaki vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 263 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 193 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt R3 auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Ninja 125 Reifen in den Größen 100/80-17 vorne und 130/70-17 hinten.
Der Radstand der Yamaha R3 misst 1380 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 780 Millimeter. Die Kawasaki Ninja 125 ist von Radachse zu Radachse 1330 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 785 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 169 kg ist die Yamaha viel schwerer als die Kawasaki mit 148 kg.
In den Tank der R3 passen 14 Liter Sprit. Bei der Ninja 125 sind es 11 Liter Tankvolumen.
Von der Yamaha R3 gibt es aktuell 6 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Kawasaki Ninja 125 sind derzeit 11 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Yamaha R3 2018 |
Kawasaki Ninja 125 2019 |
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Motor und Antrieb | ||
Zylinderzahl | 2 | 1 |
Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
Ventilsteuerung | DOHC | DOHC |
Kühlung | flüssig | flüssig |
Hubraum | 321 ccm | 125 ccm |
Bohrung | 68 mm | 58 mm |
Hub | 44.1 mm | 47.2 mm |
Leistung | 42 PS | 15 PS |
U/min bei Leistung | 10750 U/min | 10000 U/min |
Drehmoment | 29.6 Nm | 11.7 Nm |
U/min bei Drehmoment | 9000 U/min | 7700 U/min |
Verdichtung | 11.2 | 11.7 |
Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad | |
Zündung | Transistor | Digital |
Antrieb | Kette | Kette |
Ganganzahl | 6 | 6 |
Schmierung | Druckumlauf | |
Gemischaufbereitung | Einspritzung | |
Drosselklappendurchmesser | 28 mm | |
Starter | Elektro | |
Getriebe | Gangschaltung | |
Chassis | ||
Rahmenbauart | Brücken | Gitterrohr |
Rahmen | Stahl | |
Lenkkopfwinkel | 66.2 Grad | |
Nachlauf | 90 mm | |
Bremsen vorne | ||
Bauart | Einzelscheibe | Einzelscheibe |
Durchmesser | 263 mm | |
Kolben | Zweikolben | |
Technologie | Petal | |
Bremsen hinten | ||
Bauart | Scheibe | Scheibe |
Durchmesser | 193 mm | |
Kolben | Zweikolben | |
Fahrassistenzsysteme | ||
Assistenzsysteme | ABS | |
Daten und Abmessungen | ||
Reifenbreite vorne | 110 mm | 100 mm |
Reifenhöhe vorne | 70 % | 80 % |
Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
Reifenbreite hinten | 140 mm | 130 mm |
Reifenhöhe hinten | 70 % | 70 % |
Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
Länge | 2090 mm | 1935 mm |
Breite | 720 mm | 685 mm |
Höhe | 1135 mm | 1075 mm |
Radstand | 1380 mm | 1330 mm |
Sitzhöhe von | 780 mm | 785 mm |
Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 169 kg | 148 kg |
Tankinhalt | 14 l | 11 l |
Führerscheinklassen | A2 | A1 |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Mit der neuen YZF-R3 hat Yamaha die sehr gute Basis der ersten Generation genommen und erfolgreich weiterentwickelt. Sie erscheint jetzt nicht nur optisch deutlich erwachsener, sondern auch spürbar kompetenter bei schnellem Tempo. Bewegt man die R3 am Limit, spürt man schnell wieso Yamaha auf ihr einen eigenen Cup auf die Reihe gestellt hat, da selbst das Serienmodell ein sicheres Gefühl bei hohem Tempo gibt. Trotzdem ist vor allem im alltäglichen Betrieb Luft nach oben, wenn das ruppige Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen und das schlechte Feedback des Bremshebels zu einigen Frustmomenten während der Fahrt sorgt.
Kawasaki betritt erstmals die europäische 125er Welt und macht dabei erwartungsgemäß fast keine Fehler. Beide Modelle sind uneingeschränkt einsteigertauglich, überzeugen durch hohe Verarbeitungsqualität und machen optisch wirklich viel her. Die Auswahl für A1-Führerscheinbesitzer ist damit um zwei großartige Optionen erweitert worden!
- drehfreudiger Motor
- genügend Leistung für Alltag und kompakte Rennstrecken
- gute Basis für Rennstreckenumbauten
- stabiles Fahrverhalten
- langstreckentauglich
- schlechte Gasannahme bei niedriger Drehzahl
- nicht genügend Feedback im Bremshebel
- Kniewinkel könnte für manche Fahrer zu spitz sein
- Tolle Optik
- wirklich fähiges Fahrwerk
- kultivierter Motor mit ruckfreiem Ansprechverhalten
- Sorgenfreies Handling
- fehlende Ganganzeige