KTM 690 Duke 2014 vs. Triumph Daytona 675 R 2017
Bewertung
KTM 690 Duke 2014 vs. Triumph Daytona 675 R 2017 - Vergleich im Überblick
Der KTM 690 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 690 Kubik steht die Triumph Daytona 675 R mit ihrem Reihe 3-Zylinder-Motor mit 675 Kubik gegenüber. Die Triumph hat mit 128 PS bei 12.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur KTM mit 68 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der Daytona 675 R von 74 Newtonmeter bei 11.900 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 70 Nm Drehmoment bei 5.500 Umdrehungen bei der 690 Duke.
Bei der 690 Duke federt vorne eine Telegabel Upside-Down von WP und hinten ein Federbein von WP. Die Daytona 675 R setzt vorne auf eine in Druckstufe, Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der KTM vorne eine Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe Einkolben-Zange von Brembo. Die Triumph vertraut vorne auf eine Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe Einkolben-Zange von Nissin verbaut.
Bei der Bereifung setzt 690 Duke auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 160 / 60 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Daytona 675 R Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/55-17 hinten.
Der Radstand der KTM 690 Duke misst 1.466 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 835 Millimeter. Die Triumph Daytona 675 R ist von Radachse zu Radachse 1.375 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von 184 kg ist die Triumph massiv schwerer als die KTM mit 149,5 kg.
In den Tank der 690 Duke passen 14 Liter Sprit.
Technische Daten im Vergleich
KTM 690 Duke 2014 |
Triumph Daytona 675 R 2017 |
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Motor und Antrieb | ||
Zylinderzahl | 1 | 3 |
Taktung | 4-Takt | |
Ventilsteuerung | Kipphebel, OHC | DOHC |
Kühlung | flüssig | flüssig |
Hubraum | 690 ccm | 675 ccm |
Bohrung | 102 mm | 76 mm |
Hub | 84,5 mm | |
Leistung | 68 PS | 128 PS |
U/min bei Leistung | 7500 U/min | 12500 U/min |
Drehmoment | 70 Nm | 74 Nm |
U/min bei Drehmoment | 5500 U/min | 11900 U/min |
Verdichtung | 12,6 | |
Starter | Elektro | |
Kupplung | Antihopping | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping |
Antrieb | Kette | Kette |
Motorbauart | Reihe | |
Ventile pro Zylinder | 4 | |
Ganganzahl | 6 | |
Chassis | ||
Rahmen | Chrom-Molybdän | |
Rahmenbauart | Gitterrohr | Brücken |
Fahrwerk vorne | ||
Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
Marke | WP | |
Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
Fahrwerk hinten | ||
Marke | WP | |
Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Zugstufe | |
Bremsen vorne | ||
Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
Aufnahme | Festsattel | |
Technologie | radial | radial, Monoblock |
Marke | Brembo | Brembo |
Bremsen hinten | ||
Bauart | Scheibe | Scheibe |
Kolben | Einkolben | Einkolben |
Aufnahme | Schwimmsattel | Schwimmsattel |
Marke | Brembo | Nissin |
Fahrassistenzsysteme | ||
Assistenzsysteme | Ride by Wire | Schaltassistent |
Daten und Abmessungen | ||
Reifenbreite vorne | 120 mm | 120 mm |
Reifenhöhe vorne | 70 % | 70 % |
Reifendurchmesser vorne | 17 Zoll | 17 Zoll |
Reifenbreite hinten | 160 mm | 180 mm |
Reifenhöhe hinten | 60 % | 55 % |
Reifendurchmesser hinten | 17 Zoll | 17 Zoll |
Radstand | 1466 mm | 1375 mm |
Sitzhöhe von | 835 mm | 830 mm |
Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 149,5 kg | 184 kg |
Tankinhalt | 14 l | |
Führerscheinklassen | A | A |
Länge | 2045 mm | |
Breite | 695 mm | |
Höhe | 1112 mm |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Unglaublich, wie kultiviert KTM den Einzylinder entwickelt hat, ohne auf Leistung zu verzichten. Es darf als Geniestreich gewertet werden, dass im Rahmen der EURO4-Norm die Laufkultur des Motors bei gleichzeitiger Leistungssteigerung gehoben wurde. Verantwortlich für den gleichmäßigen, druckvollen Vortrieb ist die flache Drehmomentkurve. Ab 4000 Touren schiebt die Duke kräftig an und dreht hoch bis 8500 Touren. Selbst bei niedrigen Drehzahlen stottert und schluckt der Motor nicht, was in der Stadt von Vorteil ist. Die größte Stärke der Duke ist neben der Fahrbarkeit aber ihre Wendigkeit, weswegen man sie auch getrost als Spielzeug bezeichnen kann. Nur im Einsatz auf der Rennstrecke und beim harten Attackieren wünscht man sich irgendwann die "R" unter den Hintern.
Abgesehen davon, dass die Triumph im Falle einer ungewollten Linienkorrektur bis zur 0-Grad Lage jede Menge Kosten verursacht, bringt sie alles mit, was man am Ring braucht.
- alltagstauglich
- laufruhig
- vibrationsarm
- hochentwickelter Einzylindermotor
- vielseitig
- Track Pack aufpreispflichtig
- für die Rennstrecke nicht sportlich genug
- Traumfahrwerk
- extrem solide Bremsen
- starker Motor
- neu programmierter Schaltautomat
- abschaltbares ABS.
- Hohes Preis.