Bilder: Triumph Tiger Explorer XC und XR 2016
Mit der neuen Palette von sechs unterschiedlich ausgestatteten Tiger Explorer-Modellen macht es TRIUMPH jedem Motorradfahrer leicht, die beste Basis für sein individuelles Abenteuer zu finden. Wie bereits bei der beliebten kleinen Tiger 800 gibt es zwei Modellreihen mit jeweils drei Ausstattungsvarianten. Die mit Gussrädern ausgestatteten XR (für Cross-Road)-Modelle XR, XRx und XRt legen den Einsatzschwerpunkt auf Asphalt, während die XC (für Cross-Country)-Versionen XC, XCx und XCa mit serienmässigen Speichenrädern für all jene Fahrer geeignet sind, die ihre TRIUMPH auch gerne abseits fester Strassen bewegen.
Die Tiger Explorer wirkt optisch sehr potent, selbstbewusst und hart, ein Motorrad mit Ecken und Kanten. Voll ausgerüstet ist sie ein echter Reisepanzer.
Das Fahrwerk kommt von WP Suspension und ist bei den besser ausgestatteten Modellen als semi-aktives Fahrwerk ausgeführt. Triumph nennt es TSAS. Es sorgt für unglaublichen Komfort und Stabilität und kann elektronisch auf Fahrer und Fahrbahnzustand abgestimmt werden.
Brembo monobloc Vierkolbenbremszangen und 305 mm Scheiben verzögern das kräftige Motorrad sehr ordentlich. Das ABS wirkt kombiniert, beim Betätigen des Bremshebels wird also hinten mitgebremst und sowohl Bremsweg als auch Stabilität optimiert.
Auf der XCa gibt es feine, gefräste Fußrasten, die dem kräftigen, kantigen Charakter der englischen Endurokönigin gerecht werden. Bei schnellerer Gangart auf Asphalt ist die Schräglagenfreiheit in Ordnung, aber nicht herausragend.
Der flüssigkeitsgekühlte 1215cc DOHC-Dreizylinder leistet nun 139 PS und stemmt ein Drehmoment von 123 Nm. Bei 3000 Touren stehen bereits 110 Nm an. Trotzdem soll der Motor um 5% weniger verbrauchen und der EURO 4-Norm entsprechen.
Der analoge Drehzahlmesser wird von zwei LC-Displays flankiert, die mehr Infos darstellen, als der Fahrer während der Fahrt ablesen sollte.
Über drei Knöpfe kann das unfangreiche Menü bedient werden. Damit werden sowohl die Fahrmodi und das Fahrwerk, als auch das Windschild elektronisch verstellt. Nach einer kurzen Erklärung findet man sich intuitiv zurecht.
Zusätzliche LED-Nebescheinwerfer (hier an dem Topmodell XCa) gehören zu einem Abenteuermotorrad wie der Kolben zum Zylinder. Sie sind durch gelochte Metallschalen geschützt.
Das elektrisch verstellbare Windschild ist kein aufpreispflichtiges Extra, sondern bei allen Modellvarianten der Tiger Explorer serienmäßig mit dabei. Gesteuert wird es einfach über den Boardcomputer.
Triumph achtet auf Details. 3D-Logos an den Seiten steigern die Wertigkeit und den hohen qualitativen Gesamteindruck.
Der Sitz ist durch eine neue Zwischenlage bequemer geworden. Besonders der Sozius ist schön breit, für den Fahrer ist die Bank zum Tank hin verschmälert. Für kleinere Personen gibt es Low-Varianten mit Sitzhöhen von 785 bis 805 mm (normal 837 und 857 mm).
Galerie von: 1000PS Internet GmbH
hochgeladen am 17.11.2015