Ducati Ultima 1000
Ducati Saarlands Ultima 1000 |
|
Schlicht und ergreifend. |
|
![]() |
|
Als ein paar Fotos von diesem göttlichen Ducati Klassiker in unserem
elektronischen Briefkasten landeten, zögerten wir nicht lange. Wir mussten die
Motorrad fahrende Menschheit einfach daran teilhaben lassen. Es handelt sich
dabei um das jüngste Werk des Ducati Vertragshändlers und Tuners "Ducati
Saarland", das sich bescheiden Ultima 1000 nennt und auf dem Retroklassiker Ducati
Sport 1000 basiert. Grundgedanke war es, die Sportivität der Sport 1000 stärker herauszustellen. Sie soll die ultimative Sport 1000, deshalb auch der Name. Schlank, aufgeräumt, mit ausreichender Motorleistung, das Original-Design beibehaltend und über jeden geschmacklichen Zweifel erhaben. Optische Veränderungen gegenüber der Serie wurden nur recht behutsam und in Details durchgeführt. Das Herzstück wurde beibehalten, es ist der bekannte luftgekühlte V2-Motor mit desmodromischer Ventilsteuerung, Doppelzündung und rund einem Liter Hubraum. Allerdings hauchen neue Nockenwellen, eine modifizierte Airbox und die Abstimmung mit einem Dynojet PowerCommander (Ducati Saarland ist offizielles Dynojet Tuning Center) dem Triebwerk mehr Leistung ein: 78 kW (107 PS) bei 7800 U/min und 104 Nm bei 7500 U/min stehen serienmässigen 68 kW (92 PS) bei 8000 U/min und 91 Nm bei 6000 U/min gegenüber. Bei der netten Auspuffanlage handelt es sich übrigens um einen zugelassenen Eigenbau aus rostfreiem Edelstahl. |
![]() |
![]() |
|
![]() |
|
Wer die Leistung anhebt muss auch das Fahrwerk aufrüsten. Die vordere Marzocchi-Gabel erhielt TIN-beschichtete Gleitrohre für ein verbessertes Ansprechverhalten und einen Cartridge-Umbau mit integrierter Verstellung der Zug- und Druckstufendämpfung. Hinten kommt eine Eigenbau-Einarmschwinge zum Einsatz, die sich über ein voll einstellbares Öhlins-Federbein gegen den Rahmen abstützt. | |
|
|
162 Kg fahrfertig! |
|
|
|
Gebremst wird vorne mit Brembo P4/34 Bremszangen mit Vierkolben-Festsätteln anstatt der Schwimmsattelzangen. Und anstelle der Drahtspeichenräder erfreuen Schmiedefelgen-Sonderanfertigung mit jeweils zehn Speichen in Y-Anordnung das Auge. Durch die ganzen Umbaumassnahmen konnte das Gewicht von ursprünglich 175Kg trocken auf 162 Kg fahrfertig abgespeckt werden! | |
![]() |
|
Design-Elemente |
|
|
|
|
|
|
|
Interessante Links: |
Text: kot |
Bericht vom 25.03.2010 | 13.925 Aufrufe