Honda mit 3 Fahrern

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Honda wird in der MotoGP mit drei Fahrern antreten, Suzuki dagegen nur mit einem.

Pedrosa, Doviziso und Stoner müssen sich ein Team teilen, die Repsol CBR hat man ganz für sich alleine.

 

MotoGP 2011: Honda mit 3 Fahrern, Suzuki mit einem

Honda hat heute bestätigt, dass das offizielle Repsol Werksteam in 2011 aus drei Fahrern bestehen wird - Dani Pedrosa, Andrea Dovizioso und Casey Stoner. Suzuki tritt nur mit Bautista an.

 

Repsol Honda bestätigt Dreierteam: Pedrosa, Stoner und Dovizioso

Es war lange Zeit das grösste Fragezeichen, welches über der Einschreibeliste für 2011 schwebte: Würde Honda mit drei Fahrern ein Werksteam in die MotoGP schicken? Würde Andrea Dovizioso in das Gresini-Team abgeschoben oder aber würde Casey Stoner eine eigene Mannschaft bekommen? Lange Zeit hiess es auch, dass es ein Dreier-Team wie in Doohan/Criville/Ito-Zeiten geben würde. Zunächst fehlte das Geld dafür, nun aber soll dieses Vorhaben tatsächlich zur Realität werden.

Honda hat heute bestätigt, dass es 2011 ein Dreier-Werksteam mit Pedrosa, Stoner und Dovizioso geben wird. Auch Repsol hält dem Team weiter die Stange. In den Farben von Repsol Honda sind bislang immerhin acht Fahrerweltmeisterschaften und 90 Rennen gewonnen worden, insgesamt gab es 252 Podeste. Eine äusserst starke Paarung also.

Honda will Fahrer-, Hersteller- und Team-Titel

"Wir sind erfreut, bekannt geben zu dürfen, dass unsere geschätzten Partner von Repsol nächstes Jahr mit uns zusammen die MotoGP-Weltmeisterschaft in Angriff nehmen werden", meint der Honda Racing Corporation-Präsident Tetsuo Suzuki. "Hondas Partnerschaft mit Repsol hält schon lange und war stets erfolgreich und wir sind sehr stolz darauf, uns auch in Zukunft wieder gemeinsam dieser Herausforderung zu stellen."

"Wir sind auch sehr froh, dass unser Respol Honda Team im nächsten Jahr wieder auf drei Fahrer ausgeweitet wird", so Suzuki weiter. "Zu unseren aktuellen Fahrern Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso wird Casey Stoner hinzukommen, alle werden in den Farben von Repsol Honda fahren. Eine Paarung, von der wir glauben, dass sie bei jedem Rennen um den Sieg kämpfen wird und von der wir uns erhoffen, dass sie unsere gemeinsamen Ziele erreichen: Alle drei MotoGP-Weltmeistertitel zu gewinnen."

Repsol nutz Spitzensport auch zur Forschung

Der Deal zwischen Honda und Repsol wurde um zwei weitere Jahre verlängert und auch seitens des Mineralölgiganten blickt man gespannt in die Zukunft. "Repsol ist extrem zufrieden, die erfolgreiche Partnerschaft mit der HRC auf zwei weitere Jahre auszudehnen, womit es dann 18 Jahre Zusammenarbeit sind, in welcher bislang schon 90 Siege in der Königsklasse des Motorradsportes erreicht wurden", so Begona Elices, die Corporate Director of Cummunication and Head of Chairman's Office. "Die Kombination eines Referenz-Herstellers wie Honda und drei Fahrern wie Dani, Andrea und Casey garantiert und die permanente Hoffnung auf die gesamte Meisterschaft wie auf die führenden Positionen in den Gesamtwertungen."

"In der Top-Klasse zu kämpfen, ist für Repsol wesentlich. Es ist Teil der Corporate-Philosophy und Strategie unseres Unternehmens. Der Top-Wettbewerb gibt uns die Chance, in der Forschung und Entwicklung von neuen Treib- und Schmierstoffen führend zu sein und eine engere Beziehung zu unseren Kunden zu pflegen."

Suzuki nur noch ein Motorrad

Eine Überraschung war es nicht, als Suzuki letzte Nacht nach dem Saisonfinale der MotoGP-Klasse in Valencia verkündete, dass man 2011 nur noch ein Motorrad in dieser Klasse an den Start schicken würde. Doch Vermarkter Dorna, die Fans und nicht zuletzt auch die anderen Hersteller hatten gehofft, dass Suzuki noch mit zwei Motorrädern antreten würde.

Aber dem ist nicht so. Loris Capirossi wandert bekanntlich zu Pramac Ducati ab und Alvaro Bautista wird bleiben, hat er doch einen bestehenden Vertrag aus dem letzten Jahr.

"Das Suzuki MotoGP Team wird 2011 nur mit einem Fahrer teilnehmen, Alvaro Bautista", sagt ein Statement des japanischen Herstellers. "Alvaro kam 2010 in das Team und hat mit der GSV-R, der Suzuki Grand Prix-Maschine, gute Fortschritte gemacht, seine Resultate in der gesamten Saison verbessert."

Ausserdem wolle Suzuki den Winter bestmöglich nutzen, um die Maschine für die nächste Saison akkurat zu entwickeln, wie es in dem Schreiben weiter heisst.


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Text: adrivo Sportpresse

Fotos: Honda

   
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Bericht vom 09.11.2010 | 12.018 Aufrufe

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