can-am
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Bombardier heisst nicht mehr Bombardier sondern can-am, der neue Name wurde wohl aus marketing technischen Gründen gewählt aber hinter can-am steckt eine Geschichte aus dem Motocross Sport. In den 70 Jahren dominierte eine Marke die US Motocross Meisterschaften- richtig can-am. Ein wesentlicher Faktor für die ausserordentlichen Rennsporterfolge, war die Innovationsorientierung des Produktionsteams. So wurden luftgekühlte Rotax 2-Taktmotoren mit Öleinspritzung (anstatt Gemisch) und Drehschiebersteuerung (anstatt der üblichen Kolbenansaugung) verwendet. Zudem verfügte die Maschine über ein Chassis aus MIG geschweisstem Chromstahl, einem backbone Öltank und eine einzigartige Lenkkopfeinstellung, mit der der Radnachlaufwinkel verstellt werden konnte. Im Mai 1973 wurden die ersten can-am Serienmaschinen auf den Markt gebracht die MX (Motocross) und die TNT (Track and Trail - Enduro), mit je einem 125 cm³ und 175 cm³ Rotax Motor. Bereits in der ersten Rennsaison gelang Bob Fisher, Eric Nielsen und Jeff Smith ein 3-fach Erfolg im Internationen Sechs-Tage Trial (ISDT), einem Endurorennen mit Top-Fahrern aus Europa und Nordamerika. Kurz nach der Einführung der can-am Motorräder änderte der Bombardier Konzern seine Strategie. Anstatt der Fokussierung auf motorbetriebene Freizeitfahrzeuge beschloss man sich mit Investitionen in den Bereichen Transport- und Flugzeugindustrie zu diversifizieren. In der Folge wurden Investitionen in die Weiterentwicklung der can-am Abteilung drastisch reduziert. 1987 war das letzte Modelljahr für can-am. Offensichtllich hat der Bombardier Konzern beschlossen
wieder Gas zu geben und ab sofort gibt es can-am wieder, man darf gespannt
sein was noch auf die Räder gestellt wird. Dieses Jahr kommen ein
paar Neuigkeiten:
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Bericht vom 30.05.2006 | 8.471 Aufrufe