Waterbike Basics
Waterbike |
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Wer auch auf dem Wasser Motorrad Feeling haben
möchte dem empfehle ich eine Wassermopettn aka. Jet Ski bzw. Wave Runner,
Waterbike oder wie auch immer die Marketingabteilungen der Hersteller ihre
Wasserfahrzeuge nennen.. |
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Funktionsweise: Ausrüstung: Antrieb: |
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Jet Ski fahren in Österreich: Seit August 2005 sind Waterbikes zulassungsfähig. Dem Ansuchen sind CE Papiere (Konformitätserklärung, Handbuch für den Eigner), Meldezettel und Eigentumsnachweis beizulegen. Die Zulassung gilt nicht nur für neue Geräte sondern auch für gebrauchte Waterbikes, eine "Typisierung" kann bei bestimmten Händlern vorgenommen werden. Benötigt wird neben der Zulassung ein Schiffsführerpatent bis 10m. Waterbikes, (Personal Watercraft -
Wassermotorräder) werden folgendermassen definiert: Die Zonen wo gefahren werden darf
sind noch nicht festgelegt aber man munkelt von grösseren Abschnitten auf
der Donau. Lassen wir uns überraschen ob der Amtsschimmel sich aufrafft. |
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Sport: Beim Waterbike gibt es bekanntlich Steher und Sitzer, mit beiden kann ganz normal gefahren werden aber was wäre ein Gerät mit Motor ohne Missbrauch. Somit teilt sich die Szene in Racer und Freestyler. Beim Freestyle werden unsagbare hohe Airs, Backflips und andere abartige Manöver gefahren. Das Waterbike muss dementsprechend getuned werden damit diese Moves möglich werden. Freestyle Jetskis werden so modifiziert das das volle Drehmoment sofort verfügbar wird. Ausserdem werden Modifikationen am Lenker, dem Schwimmkörper und dem Stehbereich durchgeführt. Beim Racing geht es klarerweise um die Steigerung der Motorleistung. Genaue Infos zum Tuning holt ihr euch am besten beim Händler, ich habe mich mit Herrn Rotter von der Jetfactory unterhalten und er hat gemeint, dass man am Anfang nicht übertreiben muss, aber sinnvolle Massnahmen sind zum Beispiel ein anderer Auspuff, beim Freestyle eine sogenannte B Pipe und beim Racer eine Dry Pipe. Ein Impeller aus Niro, der je nach Steigung das Drehmoment ändert und ein Intake Grat das Wellen bricht, sollte man sich leisten, wenn man es mit dem Waterbiken ernst meint. Obwohl wir ein Binnenland sind, gibt es Österreicher, die intenational Beachtung finden. Im Freestyle ist es Dimitrios Delis aka. Schwassmaster DD er ist ist vielfacher österreichischer Meister im Freestyle und macht Moves das einem übel wird. Angstfreiheit und Körperbeherrschung sind unerlässlich beim Freestyle fahren. Seine Empfehlung lautet mit einem Sitzer anfangen und dann erst mit dem Steher, um das Gefühl am Gas zu erlernen. Dann schön langsam Tricks lernen. Klingt sehr einfach, ist es aber nicht. Und man benötigt ein bisschen Taschengeld und Schmerzfreiheit. Im Bereich Racing/Steher ist Markus Erlach die
Nummer 1. Der erste Österreicher, der jemals einen EM Lauf gewonnen hat,
noch dazu am Wörthersee! Was erschwerend hinzukommt, Markus Erlach
verfügt über keine Sponsoren. Eigentlich eine Schande, wenn man bedenkt, wie viel
Geld für weniger erfolgreiche Sportler ausgegeben wird. |
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Der Unterschied zwischen Racing und Freestyle ist auf diesen beiden Fotos eindeutig ersichtlich. Solche Stunts erfordern ein wenig Übung und eine dicke, dicke Hose |
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Markus Erlach in Action, der erste Österreicher, der jemals einen EM Lauf gewonnen hat |
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Special Offer für 1000PS User: Basispreis:
7190,- Euro Das Kit enthält unter anderem einen Niro Impeller, ein anderes Intake Grade und Racing Matten. Mehr Infos zu Yamaha Händlern findet ihr unter www.yamaha-motor.at |
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Bericht vom 01.03.2006 | 12.970 Aufrufe