Mit dem Motorrad bis zum Südpol? Royal Enfield macht's!
Die Himalayan auf ihrer wohl grössten Reise
Die Expedition als eine Hommage an die 120-jährige Geschichte von Royal Enfield. Zwei Fahrer werden im Rahmen einer 39-tägigen Expedition die Antarktis mit ihren expeditionsbereiten Royal Enfield Himalayans auf einer 770 km langen Strecke vom Ross-Schelfeis bis zum Südpol durchqueren.
Royal Enfield weiss wie man feiert!
Royal Enfield feiert 120 Jahre! Seit 1901 wird ununterbrochen produziert und in dieser Zeit wurden auch schon sei einige Expeditionen durchgeführt: Von der Tour über den höchsten befahrbaren Pass der Welt bis hin zum Basislager des Mount Everest in Tibet, vom unzugänglichen Bergpass am Daulat Beg Oldi, Karakoram in Ladakh, Indien, bis hin zur Fahrt durch die Wüste von Kachchh in Indien. Nun soll Ende 2021 eine weitere Extremreise hinzukommen.
Dort, wo erst wenige Motorräder waren
Das Unternehmen wird eine Motorrad-Expedition mit der Royal Enfield Himalayan durchführen, die versucht vom Ross-Schelfeis über den Leverett-Gletscher den geografischen Südpol zu erreichen. 90° SOUTH - Quest for the Pole ist als Hommage an den Mut und die Belastbarkeit unzählige Fahrer und Entdecker konzipiert, die mit ihren Motorradreisen Geschichte geschrieben haben. Als Beispiel kann man hier Shinji Kazama nennen, der bereits 1992 auf einem Motorrad zum Südpol fuhr.
Die Expedition beginnt am 26. November 2021 in Kapstadt, Südafrika, von wo aus zwei Royal Enfield Fahrer - Santhosh Vijay Kumar, Lead - Rides & Community, Royal Enfield, und Dean Coxson, Senior Engineer - Product Development, Royal Enfield - versuchen werden, den geografischen Südpol zu erreichen
Zwei Royal Enfield Himalayan stellen sich der Herausforderung
Für diese Expedition wurden zwei Himalayans von Royal Enfield modifiziert und funktionell optimiert, damit sie Schnee und Eis befahren können. Die Himalayan wurde für diese beschwerliche und tückische Reise auf dem Langjökull-Gletscher in Island getestet, um die Bedingungen in der Antarktis nachzuempfinden. Phase 1 der Tests fand im September 2020 statt, Phase 2 der Tests wurde im Juli 2021 abgeschlossen.
Um das Drehmoment am Hinterrad zu steigern, wurde das Hauptantriebsritzel von einem 15- auf ein 13-Zahn-Ritzel umgestellt. Die Räder mit schlauchlosen Spikereifen erlauben einen sehr niedrigen Reifendruck und erhöhen den Auftrieb auf weichem Schnee, bieten aber auch eine ausreichende Traktion auf hartem Eis. Das Team hat eine stärkere Lichtmaschine mit Seltenerdmagneten eingeführt, damit das Motorrad mehr Strom erzeugen und das Team beheizte Kleidung über die Batterie versorgen kann.
Expedition von Experten unterstützt
90° South wird in enger Zusammenarbeit mit Arctic Trucks durchgeführt. Arctic Trucks, ein Mitglied der International Association of Antarctica Tour Operators (IAATO), ist bekannt für seine umfassende Expertise auf diesem Gebiet und hat bereits über 350.000 km auf dem Polarplateau zurückgelegt. Sie haben in der Vergangenheit verschiedene wissenschaftliche Expeditionen und Aktivitäten sowie kommerzielle und von NGOs organisierte Expeditionen unterstützt und betreut.
Royal Enfield stellt bewusst sicher, dass das Expeditionsteam ausser Reifenspuren keine Spuren hinterlässt, die schnell durch Schneeverwehungen unsichtbar werden. Im Einklang mit unserer Initiative #LeaveEveryPlaceBetter wird das Team sicherstellen, dass alle Abfälle für eine angemessene Entsorgung zurückgebracht werden.