Team RW in Phillip Isl
Team Reitwagen Test in Phillip Island |
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Die letzten offiziellen Tests vor der neuen Saison. |
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Nicht täuschen lassen: Andrew Pitt ist mit Reschs alter Nummer unterwegs. |
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Von 21. bis 22. Februar 2010 fand auf der Grand Prix Strecke von Phillip
Island (AUS) der offizielle
FIM World SBK Test statt. Das österreichische Team Reitwagen BMW war
mit Doppelweltmeister
Andrew Pitt (AUS) und GSX-R European Cup Champion Roland Resch (AUT)
vertreten.
Der letzte offizielle Pre-Season-Test in Australien, eine Woche vor
Saisonauftakt (ebenfalls in Phillip
Island), war für die neu formierte Truppe von Team Reitwagen BMW
(Österreich) der erste Test mit
neuen BMW S1000RR Rennmaschinen. Die Motorräder, die beim Saison-Auftakt
in Australien
gefahren werden, sind technisch noch auf seriennahem Standard, was
jedoch bei dem extrem hohen
Grundniveau des BMW-Superbikes auf der der superschnellen Phillip Island
Runde kein Nachteil ist.
Beide Fahrer hatten zum ersten Mal die Möglichkeit ihre Motorräder unter
rennähnlichen Bedingungen
zu testen. Andrew (141 Runden) und Roland (105 Runden) nutzten die
beiden Testtage um Basis-
Setups zu finden, und Step by Step ihr Testprogramm systematisch
abzuarbeiten.
Andrew Pitt #88: Ich bin wirklich zufrieden mit dem ersten grossen Test. Das Motorrad hat eine super Basis und fühlt sich auf Anhieb gut an, findet leicht und sehr präzise in die Kurven. Wir konnten an den beiden Tagen sehr viele Setups durchprobieren. Jetzt müssen wir alle Daten auswerten um das Motorrad zu verstehen. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Trainings und vor allem auf mein Heimrennen. Es ist immer ein tolles Gefühl hier in Australien am Start sein zu dürfen. Roland Resch #123: Die BMW fühlt sich Spitze an und hat einen wirklichen Hammer Motor. Über Leistung können wir uns nicht beklagen, obwohl der Motor aus dem Serienmotorrad ist. Beim Topspeed sind wir ganz vorne mit dabei. Kaum zu glauben, dass man so was einfach beim Händler abholen kann. Nach zwei vollen Testtagen haben wir viel gelernt. Jetzt gilt es, die richtigen Schlüsse zu ziehen und wir wissen auch wo die Reise hingehen soll. Zwei volle Testtage (2x5h, Anm.) sind sehr anstrengend. Morgen wird leicht trainiert und dann freue ich mich schon wahnsinnig auf das Rennen und bin bereit für die Herausforderung. Andreas Werth, Motorsport Direktor: Vor 18 Tagen wurde der erste Schraubenzieher zu Hause in die Hand genommen, um die Rennmotorräder aufzubauen. Und heute stehen wir hier in Australien beim letzten Pre-Season Test am Start. Das grenzt an ein echtes Wunder, das nur durch diese Profimannschaft möglich gemacht wurde. Der Test ist sehr gut verlaufen, wir hatten keine gröberen technischen Probleme, unsere Fahrer konnten viele Runden abspulen. Wir haben viele Daten gesammelt und uns stetig in kleinen Schritten steigern können. Dass der grosse Schritt nach vorne ausgeblieben ist, war uns klar. Das wussten wir schon von vorne herein, weil die dafür benötigten Teile einfach noch nicht ready waren. Man muss das ganze realistisch betrachten: für den ersten echten Test mit den Rennmotorrädern ist das heute sehr gut gelaufen. |
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Interessante Links:
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Text/Fotos: Hötschl |
Bericht vom 22.02.2010 | 3.924 Aufrufe